Angsthase, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungAngst-ha-se
WortzerlegungAngstHase
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft überängstlicher Mensch, Hasenfuß

Thesaurus

Synonymgruppe
Duckmäuser  ●  ↗Feigling  Hauptform · ↗(ein) Trauminet  ugs., österr. · Angsthase  ugs. · ↗Bangbüx  ugs. · ↗Hasenfuß  ugs. · ↗Hosenscheißer  derb · ↗Memme  ugs. · ↗Schisser  derb · Seicherl  ugs., österr.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Eisbär Feigling Nichts

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Angsthase‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Extra losgeschickt werden sie für uns Angsthasen, die gar nicht anders können, als sich zu fürchten.
Die Zeit, 27.12.2012, Nr. 52
Sie riskierten eher Ihr Amt als ein erpresster Angsthase zu sein.
Süddeutsche Zeitung, 21.08.2003
Sind denn die Deutschen wirklich überwiegend zu lamentierenden Angsthasen geworden?
Die Welt, 04.01.2003
So ist der kleine Wolf mit der großen Klappe in Wirklichkeit ein großer Angsthase - wie so oft im Leben.
Der Tagesspiegel, 15.01.1999
Und sie kann um so leichter gesagt werden, als nur Renegaten und Angsthasen katholischer sind als die Katholiken selbst.
Tucholsky, Kurt: Ein Pyrenäenbuch. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 8262
Zitationshilfe
„Angsthase“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Angsthase>, abgerufen am 22.01.2019.

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