Anisotropie

WorttrennungAni-so-tro-pie (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Botanik Fähigkeit von Pflanzenteilen, unter gleichen Bedingungen verschiedene Wachstumsrichtungen anzunehmen
2.
Physik Eigenart von Kristallen, nach verschiedenen Richtungen verschiedene physikalische Eigenschaften zu zeigen

Thesaurus

Physik
Synonymgruppe
Anisotropie · Richtungsabhängigkeit
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ergibt eine der empfindlichsten Methoden zur Prüfung der optischen Anisotropie einer Substanz.
Planck, Max: Einführung in die Theoretische Optik, Leipzig: Hirzel 1927, S. 121
Das elektrische Feld zwischen den Folien richtet die Moleküle durch deren Anisotropie im elektrischen Feld aus und stört damit die Schraubenform der Flüssigkristallanordnung.
C't, 1998, Nr. 6
Bei aller Sorgfalt hat man aber eine derartige Anisotropie des irdischen physikalischen Raumes, d. h. eine physikalische Ungleichwertigkeit der verschiedenen Richtungen, niemals beobachten können.
Einstein, Albert: Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie (Gemeinverständlich), Braunschweig: Vieweg 1917 [1917], S. 7
Zitationshilfe
„Anisotropie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Anisotropie>, abgerufen am 17.08.2019.

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