Anmache, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Anmache
WorttrennungAn-ma-che (computergeneriert)
Grundformanmachen
DWDS-Minimalartikel, 2015

Bedeutung

umgangssprachlich

Thesaurus

Synonymgruppe
Annäherungsversuch · ↗Geschäker · ↗Getändel · ↗Schäkerei  ●  ↗Flirt  Hauptform · Anmache  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

aggressiv billig blöd dreist dumm erotisch frech funktionieren plump sexistisch sexuell verbal

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Anmache‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer so sexy herumläuft, darf sich über freche Anmachen natürlich nicht wundern.
Bild, 24.07.2004
Die putzenden Frauen, nach denen die Männer ganz geil sind, entziehen sich lustlos der Anmache.
Süddeutsche Zeitung, 23.04.1996
Mit seiner Art der Anmache hat er sicher schon viele ins Bett gekriegt.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 95
Auch wenn ich mir vorgenommen habe, auf jede verbale Anmache mit Anschreien zu reagieren.
Merian, Svende: Der Tod des Märchenprinzen, Hamburg: Buntbuch-Verl. 1980 [1980], S. 272
Da gerate ich vielleicht an den klassischen Schwulenfeind, diesen rohen Typen, der sich schon immer geschworen hat, bei dieser Art von Anmache sofort zuzuschlagen.
Brussig, Thomas: Helden wie wir, Berlin: Verl. Volk und Welt 1996 [1995], S. 191
Zitationshilfe
„Anmache“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Anmache>, abgerufen am 16.10.2019.

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