Anpassungsschwierigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Anpassungsschwierigkeit · Nominativ Plural: Anpassungsschwierigkeiten · wird meist im Plural verwendet
Aussprache
WorttrennungAn-pas-sungs-schwie-rig-keit
WortzerlegungAnpassungSchwierigkeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(seelische) Schwierigkeit bei der Umstellung auf andere Umwelt-, Lebens- oder Arbeitsverhältnisse

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An die dünne Luft hat er sich nach einem Jahr Anpassungsschwierigkeiten gewöhnt.
Süddeutsche Zeitung, 22.02.2002
An der Bar spülte ich dann meine Anpassungsschwierigkeiten mit drei Cognacs herunter.
Die Zeit, 28.02.1977, Nr. 09
Die Ursache der Nichtseßhaftigkeit liegt hauptsächlich in seelischen, moralischen, charakterlichen und sozialen Anpassungsschwierigkeiten dieses Personenkreises.
Janssen, K.: Heimatfremdenfürsorge. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 17631
Nur die Leute hätten noch psychologische Anpassungsschwierigkeiten an die Bedingungen der Umgestaltung.
Nr. 267: Gespräch mit Schewardnadse vom 4. Mai 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 28594
Dabei handelt es sich nicht um eine echte Krankheit, sondern um Anpassungsschwierigkeiten von Körperorganen an eine veränderte Umwelt.
o. A. [rm.]: Raumkrankheit. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1992]
Zitationshilfe
„Anpassungsschwierigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Anpassungsschwierigkeit>, abgerufen am 26.03.2019.

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