Anstandsregel, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAn-stands-re-gel
WortzerlegungAnstand1Regel
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
die Anstandsregeln kennen, befolgen, einhalten

Thesaurus

Synonymgruppe
Anstandsregel · ↗Benimmregel · ↗Verhaltensregel · ↗Verhaltensvorschrift  ●  Normenkatalog  fachspr., fig.
Oberbegriffe
  • handlungsleitende Norm(en)
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Verletzung allgemein bürgerlich elementar geltend gesellschaftlich gewiss journalistisch streng ungeschrieben verletzen verstoßen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Anstandsregel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Japan gilt als Land, in dem Anstandsregeln besonders wichtig sind.
Die Zeit, 26.06.2013, Nr. 23
Sie warfen alle viktorianischen Anstandsregeln über Bord, aber lebten gerne bürgerlich.
Der Tagesspiegel, 30.03.2003
Gab es womöglich eine, von anderen beherzigte, unausgesprochene Anstandsregel für das eine wie für das andere?
Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 102
Daß das Fahren mit zwei Händen durchaus nicht gegen die Anstandsregeln verstößt, ist bereits angeführt worden.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 21803
Hier, in der Schule, wird eine allgemeine Anstandsregel zur direkten Vorschrift.
Ichenhäuser, Ernst Z.: Erziehung zum guten Benehmen, Berlin: Volk u. Wissen 1983, S. 12
Zitationshilfe
„Anstandsregel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Anstandsregel>, abgerufen am 15.11.2019.

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