Antibiotikum, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung An-ti-bio-ti-kum
Herkunft Griechisch
Wortbildung  mit ›Antibiotikum‹ als Erstglied: ↗Antibiotikatherapie · ↗Antibiotikumtherapie
eWDG, 1967

Bedeutung

Medizin von Mikroorganismen gebildete Stoffe, die zur Entwicklungshemmung, zur Abtötung von Bakterien führen
Beispiel:
Penicillin ist ein Antibiotikum

Thesaurus

Synonymgruppe
Antibiotikum · Antiinfektivum
Unterbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Antibiotikum‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Antibiotikum‹.

Verwendungsbeispiele für ›Antibiotikum‹

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Dieses ist weltweit bereits gegen viele der verfügbaren Antibiotika resistent.
Die Welt, 06.01.2001
Auf gängige Antibiotika, die in einer solchen Situation verabreicht werden, sprach der Patient nicht an.
Der Tagesspiegel, 16.02.2000
Durch Mutation - eine spontane Veränderung im Erbmaterial - können Bakterien gegen Antibiotika resistent werden.
o. A. [bus]: Acinetobacter baumannii. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1994]
Penicillin ist wohl auch heute noch das in der Medizin am häufigsten angewandte Antibiotikum.
Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 402
Antibiotika verdanken ihren Namen der wachstumshemmenden Wirkung auf gewisse Kleinlebewesen.
Maier-Bode, Friedrich Wilhelm (Hg.), Das Buch des Bauern, Hiltrup (Westf.): Landwirtschaftsverl. 1954 [1953], S. 221
Zitationshilfe
„Antibiotikum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Antibiotikum>, abgerufen am 30.11.2020.

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