Antideutsche, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Antideutschen · Nominativ Plural: Antideutschen
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Antideutschen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Antideutsche.
Worttrennung An-ti-deut-sche
Wortzerlegung anti-Deutsche2

Verwendungsbeispiele für ›Antideutsche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die „Antideutschen“ sind davon überzeugt, dass es früher oder später zu einem neuen Holocaust kommen wird.
Die Zeit, 20.01.2003 (online)
Die Pächter seien von palästinensischen und deutschen Linken unter Druck gesetzt worden, vermuten die Antideutschen.
Der Tagesspiegel, 12.04.2002
Viele Exponenten der Antideutschen haben in der Tat Berührungspunkte zu neurechten Gruppen, insbesondere aus der islamophoben Ecke.
Die Zeit, 20.06.2011, Nr. 25
Antideutsche, scheinbar antideutsche Akzente finden sich in seinen Briefen und Tagebüchern aus diesen Jahren recht häufig.
Der Spiegel, 16.07.1990
Wir haben Antideutsche bekehrt, frustrierte Frankreich-Urlauber beruhigt, Schüler- und Studentenaustausch organisiert, ausländische Freunde aufgenommen, Juden und Widerstandskämpfern das heutige Deutschland vermittelt.
Süddeutsche Zeitung, 12.02.1999
Zitationshilfe
„Antideutsche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Antideutsche>, abgerufen am 05.12.2020.

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