Antidot, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Antidots · Nominativ Plural: Antidote/Antidots
Aussprache 
Worttrennung An-ti-dot
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Antidot n. ‘Gegengift, Gegenmittel’, Entlehnung (17. Jh.) in die Gelehrtensprache von gleichbed. lat. antidotum, griech. antídoton (ἀντίδοτον), eigentlich ‘dagegen Gegebenes’, zusammengesetzt aus dem Part. Perf. von griech. didónai (διδόναι) ‘geben’ und ↗anti- (s. d.).

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Gegengift · ↗Gegenmittel  ●  Antidot  fachspr. · ↗Antidoton  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Brenzcatechinamine · Catecholamine · Katecholamine

Typische Verbindungen zu ›Antidot‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Antidot‹.

Verwendungsbeispiele für ›Antidot‹

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Um wieder aufzuwachen bekam er ein Gegenmittel, ein sogenanntes Antidot, in die Venen.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.1995
Das soll nicht heißen, dass die Jugend hier als Antidot idealisiert würde.
Die Zeit, 09.05.2011, Nr. 19
Als sie friedlich in den zwei großen Transportkisten liegen, bekommen sie ein Gegenmittel (Antidot) in die Venen gespritzt.
Süddeutsche Zeitung, 30.09.1998
Allerdings wirkt das Antidot nur gegen zwei der sieben bekannten Giftmoleküle, die von unterschiedlichen Varianten des Botulismus-Bakteriums produziert werden.
Der Tagesspiegel, 05.02.2002
Schäuble empfahl als Antidot den schlanken Staat, die Stärkung des Wettbewerbs und die Eigenverantwortung in den Hochschulen ebenso wie zwischen den Tarifpartnern.
konkret, 1997
Zitationshilfe
„Antidot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Antidot>, abgerufen am 24.10.2020.

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