Antidot, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Antidots · Nominativ Plural: Antidote/Antidots
Aussprache
WorttrennungAn-ti-dot
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Antidot n. ‘Gegengift, Gegenmittel’, Entlehnung (17. Jh.) in die Gelehrtensprache von gleichbed. lat. antidotum, griech. antídoton (ἀντίδοτον), eigentlich ‘dagegen Gegebenes’, zusammengesetzt aus dem Part. Perf. von griech. didónai (διδόναι) ‘geben’ und ↗anti- (s. d.).

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Gegengift · ↗Gegenmittel  ●  Antidot  fachspr. · Antidoton  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Brenzcatechinamine · Catecholamine · Katecholamine

Typische Verbindungen
computergeneriert

wirksam

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Antidot‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und deswegen ist es doch ein gutes Antidot für unverbesserliche Kohl-Leser.
Die Welt, 23.12.2000
Um wieder aufzuwachen bekam er ein Gegenmittel, ein sogenanntes Antidot, in die Venen.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.1995
Das soll nicht heißen, dass die Jugend hier als Antidot idealisiert würde.
Die Zeit, 09.05.2011, Nr. 19
Allerdings wirkt das Antidot nur gegen zwei der sieben bekannten Giftmoleküle, die von unterschiedlichen Varianten des Botulismus-Bakteriums produziert werden.
Der Tagesspiegel, 05.02.2002
Schäuble empfahl als Antidot den schlanken Staat, die Stärkung des Wettbewerbs und die Eigenverantwortung in den Hochschulen ebenso wie zwischen den Tarifpartnern.
konkret, 1997
Zitationshilfe
„Antidot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Antidot>, abgerufen am 17.09.2019.

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