Antike, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Antike · Nominativ Plural: Antiken
Aussprache
WorttrennungAn-ti-ke (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
Wortbildung mit ›Antike‹ als Erstglied: ↗Antikensammlung · ↗antikisch · ↗antikisieren
 ·  mit ›Antike‹ als Letztglied: ↗Frühantike · ↗Spätantike
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
nur im Singular
Zeit des klassischen, des griechisch-römischen Altertums
Beispiele:
die Kunst, Welt, Überlieferung der Antike
die Produktionsweise der Antike
die Antike zum Vorbild nehmen
die Wirkung der Antike auf die deutsche Klassik
2.
meist im Plural
antikes Kunstwerk
Beispiele:
Antiken sammeln, ausstellen
Antiken aus Bronze und Marmor waren im Zimmer aufgestellt [G. Hauptm.Ketzer4,118]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

antik · Antike
antik Adj. ‘das Altertum betreffend, altertümlich’, entlehnt (Ende 17. Jh.) aus gleichbed. frz. antique, dem lat. antīquus ‘vormalig, alt’, zu lat. ante ‘vor, vorher’, zugrunde liegt. Als direkte Entlehnung aus lat. antīquus steht daneben älteres antiquisch, antikisch Adj. (Anfang 16. Jh.). Antike f. ‘das klassische Altertum’, seltener (dann meist Plural) ‘aus dem Altertum stammendes Kunstwerk’ (Ende 17. Jh.).

Thesaurus

Geschichte
Synonymgruppe
Antike · klassisches Altertum
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Panegyricus · ↗Panegyrikos · ↗Panegyrikus
  • griechischer Speer  ●  Dorata  griechisch · Dory  griechisch · Dourata  griechisch
Zitationshilfe
„Antike“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Antike>, abgerufen am 26.05.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Antikatode
antikatholisch
Antikathode
antikapitalistisch
Antikapitalismus
Antikensammlung
antikirchlich
antikisch
antikisieren
antikisierend