Antilope, die
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Antilope · Nominativ Plural: Antilopen
Aussprache
WorttrennungAn-ti-lo-pe (computergeneriert)
HerkunftGriechisch → Französisch
eWDG, 1967

Bedeutung

gesellig lebender, glatthaariger Paarhufer von verschiedenen Formen und Färbungen, der geringelte oder gekrümmte Hörner hat
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Antilope f. kleiner bis pferdegroßer, gehörnter Wiederkäuer der tropischen und subtropischen Gebiete Afrikas und Asiens. Eine spätgriech. Version des Physiologus beschreibt (4. Jh.) ein Fabeltier anthólops (ἀνθόλοψ), vielleicht gebildet aus griech. ánthos (ἄνθος) ‘Blüte, Blume’ und ṓps (ὤψ) ‘Auge’, also ‘Blumenauge’ (oder ‘blumensüchtig’?). Man wird unter dem Namen, falls er nicht unmittelbar als Ausdruck eines bestimmten Symbolgehalts gebildet wurde, eine volksetymologische Umdeutung eines Wortes unbekannter (nordafrikan.) Herkunft vermuten dürfen. Er gelangt über mlat. ant(h)alopus in verschiedene Sprachen, und zuerst wird dem engl. antelope im 17. Jh. der heutige Sinn beigegeben. Antilope wird (1743) als zoologische Bezeichnung eingeführt, durch Pallas (1766) als nomenklatorisch gültiger Name festgelegt und bald danach über Naturbeschreibungen ins Deutsche übernommen.
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Affen Bisons Büffel Elche Elefanten Flußpferde Gazellen Geparden Giraffen Gnus Hirsche Hyänen Kamele Krokodile Leoparden Nashörner Nilpferde Paviane Rentiere Springböcke Steinböcke Strauße Warzenschweine Wildesel Wildschweine Zebras erlegen grasen tibetische äsen

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Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An viel mehr als einen Garten voller Antilopen erinnert er sich nicht.
Die Zeit, 21.09.2007, Nr. 36
Die stattlichen Antilopen sind fast pferdegroß und durch kreisbogenförmig nach hinten geschwungene Hörner gekennzeichnet.
Die Welt, 07.06.2000
Sogar erste Gebrauchsgüter, eine Art Schalen aus den Schädelknochen von Antilopen, wußte er anzufertigen.
Krämer, Walter: Geheimnis der Ferne, Leipzig u. a.: Urania-Verlag 1971, S. 24
Hier leben die größte Ansammlung von Flußpferden auf der Welt, viele Antilopen, Pelikanschwärme, die hier brüten, Löwen, Riesenwaldschweine.
Grzimek, Bernhard: Kein Platz für wilde Tiere, Köln: Lingen [1973] [1954], S. 329
Die mehrfarbigen Bildkompositionen sind in vielen Schichten übereinander gemalt und bestehen zum großen Teil aus prozessionsartigen Szenen mit Menschen und Wildtieren (Antilopen).
o. A.: Lexikon der Kunst - W. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 31337
Zitationshilfe
„Antilope“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Antilope>, abgerufen am 20.11.2017.

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