Antiphonar

WorttrennungAn-ti-pho-nar (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

liturgisches Buch mit dem Text der Antiphonen u. des Stundengebets

Typische Verbindungen
computergeneriert

Brevier Graduale

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Antiphonar‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie kommt im Klosterneuburger Antiphonar auf 105 verschiedenen Texten vor.
Stäblein, Bruno: Antiphon(e). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 15588
Der um 870 nach einer Vorlage aus der Zeit zwischen 817 und 835 angefertigte T. von Metz bringt die Antiphonen des Antiphonars und des Graduales.
o. A.: T. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 1873
Erstmals wandte Guido von Arezzo um 1030 in einem Antiphonar ein Vierliniensystem mit Schlüsselvorzeichnung zur Tonhöhenfixierung der Neumen an.
Hermelink, S.: Notenschrift. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13716
Bereits Amalar von Metz († um 852) erwähnt das Responsoriale als Teil des Antiphonars.
o. A.: Lexikon der Kunst - R. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 29191
Zitationshilfe
„Antiphonar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Antiphonar>, abgerufen am 16.12.2018.

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