Antithese, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung An-ti-the-se
eWDG, 1967

Bedeutung

Gegenbehauptung
Beispiel:
der These wird eine Antithese entgegengesetzt

Thesaurus

Synonymgruppe
Antithese (zu) · ↗Gegensatz · ↗Gegenstimme · ↗Gegenthese · ↗Unterschied (zu) · genaues Gegenteil  ●  ↗Kontrapunkt  fachspr.

Typische Verbindungen zu ›Antithese‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Antithese‹.

Verwendungsbeispiele für ›Antithese‹

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Doch die Autoren belassen es nicht bei einer simplen Antithese.
Die Zeit, 08.10.1998, Nr. 42
Paragraph 76 ist die These, Paragraph 77 ist die Antithese, Paragraph 78 ist die Synthese.
Süddeutsche Zeitung, 05.05.1997
Es hat keinen Sinn, eine wohlfeile Antithese zu machen und den Büchern das Leben entgegenzustellen.
Hofmannsthal, Hugo von: Der Dichter und diese Zeit. In: Bertram, Mathias (Hg.) Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1907], S. 27841
Als Antithese ist die totalitäre Ideologie auf die These selbst bezogen.
Friedrich, Carl Joachim: Totalitäre Diktatur, Stuttgart: Kohlhammer 1957, S. 33
Das derzeit entdeckte Böse dient, so scheint mir, als berechtigte Antithese zur falschen Gemütswärme.
Schuh, Franz: Schreibkräfte, Köln: DuMont 2000, S. 237
Zitationshilfe
„Antithese“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Antithese>, abgerufen am 29.09.2020.

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