Appellativ, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungAp-pel-la-tiv (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Appellativ‹ als Erstglied: ↗Appellativname
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Sprachwissenschaft Substantiv, das eine Gattung von Dingen oder Lebewesen und zugleich jedes einzelne Wesen oder Ding dieser Gattung bezeichnet; Gattungsbezeichnung, -name
  z. B. Mensch, Blume, Tisch

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Gattungsbegriff · ↗Gattungsbezeichnung · ↗Gattungsname  ●  Appellativ  fachspr. · ↗Appellativum  fachspr., lat.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wollen sie Ihre Arbeiten in einem appellativen Sinn verstanden wissen?
Die Welt, 11.07.2003
Gerade so, als könne er mit seiner appellativen Sprache die spürbare nervliche Überbelastung seiner Spieler vertreiben.
Süddeutsche Zeitung, 08.02.2002
Auch totalitäre Inszenierungen bedienen sich auf solch appellativ pointierte Weise der Historie.
Der Tagesspiegel, 23.06.2000
Das hört sich pathetisch und appellativ an, aber mit Johnny Haeuslers Hilfe kann ich noch einen drauflegen.
Die Zeit, 19.04.2010, Nr. 16
Appellative Effekte sind vielen Werken der OST wesenseigen, aber nicht von allen Künstlern der Gruppe gleichermaßen beabsichtigt.
o. A.: Lexikon der Kunst - O. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 14223
Zitationshilfe
„Appellativ“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Appellativ>, abgerufen am 15.10.2019.

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