Approbation, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Approbation · Nominativ Plural: Approbationen
Aussprache
WorttrennungAp-pro-ba-ti-on
HerkunftLatein
eWDG, 1967

Bedeutung

staatliche Zulassung
Beispiel:
dem (Zahn)arzt, Apotheker die Approbation erteilen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

approbiert · Approbation
approbiert Adj. ‘zur Berufsausübung zugelassen’. Das die in einer Prüfung nachgewiesene und staatlich anerkannte Qualifikation als Arzt oder Apotheker kennzeichnende Part.adj., das sich in dieser Verwendung seit dem 17. Jh. findet, gehört zu dem vom 15. Jh. an geläufigen, heute nicht mehr gebräuchlichen Verb approbieren ‘billigen, anerkennen’, einer Entlehnung des gleichbed. lat. approbāre, vgl. lat. probāre ‘prüfen, gutheißen, billigen’ und ad- ‘zu, an, hin(zu), heran, herbei’. Approbation f. ‘Billigung, Zulassung’, namentlich ‘staatliche Anerkennung als Arzt oder Apotheker’, entlehnt (15. Jh.; anfangs approbacie) von lat. approbātio (Genitiv approbātiōnis) ‘Zustimmung, Anerkennung’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Approbation · ↗Billigung · ↗Genehmigung · ↗Zulassung
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (der) Herr Doktor (respektvoll) · ↗Arzt · ↗Doktor · Heilkundiger · ↗Mediziner  ●  (der) Onkel Doktor  ugs., Kindersprache · ↗Doc  ugs. · Halbgott in Weiß  ugs. · ↗Medikus  geh. · ↗Weißkittel  ugs.
  • FDA  engl. · Food and Drug Administration  engl.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anerkennung Apotheker Arzt Entziehung Entzug Erteilung Kassenzulassung Papst Psychotherapeut Ruhen Staatsexamen Stuhl beantragen entziehen erhalten erlangen erteilen gültig kirchlich päpstlich ruhen staatlich verlieren verweigern zurückgeben Ärztin ärztlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Approbation‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Lehrer bekommen ihre Approbation von der Kirche verliehen, ohne die sie nicht unterrichten dürfen.
Die Zeit, 24.10.2008, Nr. 12
Doch auch für sie ist der Weg zur Approbation schwieriger geworden.
Süddeutsche Zeitung, 10.04.2004
Daß auch im Lande selbst nur nach vorheriger schriftlicher Approbation gedruckt werden durfte, versteht sich.
Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1991], S. 7569
Die päpstliche Approbation erfolgte 1865, die Bestätigung der Ordensregeln 1891.
Göbell, W.: Marianisten. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11341
Die Approbation als Steuermann erfolgt nach bestandener Prüfung durch die Regierung.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 28924
Zitationshilfe
„Approbation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Approbation>, abgerufen am 20.06.2019.

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