Arbeiterrückfahrkarte, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Arbeiterrückfahrkarte · Nominativ Plural: Arbeiterrückfahrkarten
WorttrennungAr-bei-ter-rück-fahr-kar-te
WortzerlegungArbeiterRückfahrkarte
eWDG, 1967 und ZDL, 2019

Bedeutung

historisch, besonders DDR ermäßigte Fahrkarte für Werktätige, die außerhalb des Wohnortes ihrer Familie tätig sind Quelle: WDG, 1967
Beispiele:
Zwei Pfennig kostet der Kilometer bei Arbeiterrückfahrkarten für wöchentliche Heimfahrten zur Familie. [Neues Deutschland, 15.02.1986]
Die Fahrpreisermäßigung für Arbeiterrückfahrkarten beträgt ab 1. Juli 1953 für diejenigen Arbeiter und Angestellten[,] die ein Monatseinkommen bis 500 DM brutto haben, entsprechend der früheren Regelung 75 Prozent. [Archiv der Gegenwart, 2001. Zitiert nach: Archiv der Gegenwart, 1953, Bd. 23.]
Außerdem werden die Fahrpreise für folgende Gruppen von Reisenden, die schon immer Ermäßigungen in Anspruch nehmen konnten, weiter gesenkt: Blinde bei Berufsreisen, Kleingärtner, Inhaber von Arbeiter- und Kurzarbeiter-Wochenkarten, Arbeiterrückfahrkarten, Arbeiterkarten für Binnenschiffer, für Zeitungsfahrboten, für Heimarbeiter und Hausgewerbetreibende sowie von Schülermonats- und Schülerwochenkarten. [Berliner Zeitung, 15.02.1947]
Ich will auch gleich heimschreiben, damit mir mein Vater einen Schein für die Arbeiterrückfahrkarte mitbringt. [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 27.10.1939, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]

Den originalen WDG-Artikel können Sie hier anschauen.

Zitationshilfe
„Arbeiterrückfahrkarte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Arbeiterrückfahrkarte>, abgerufen am 07.12.2019.

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