Arbeitsfrieden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Arbeitsfriede · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungAr-beits-frie-den · Ar-beits-frie-de
WortzerlegungArbeitFrieden
eWDG, 1967

Bedeutung

ungestörter Verlauf der Arbeit
a)
Ruhe bei der Arbeit
Beispiel:
dazu brauchte mein zarter, oft kränklicher Vater ständige Pflege und Arbeitsfrieden [FalladainNeun dt. Erzähler70]
b)
veraltet Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, in dem Kampfmaßnahmen unterbleiben
Beispiel:
den Arbeitsfrieden stören, wiederherstellen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufrechterhaltung Erhaltung Oase Sicherung Störung Wahrung Wiederherstellung garantieren gefährden sichern stören wahren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Arbeitsfrieden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch vor allem kleinere Betriebe trauen dem neuen Arbeitsfrieden nicht.
Die Zeit, 19.09.1997, Nr. 39
Das von der Arbeiterschaft bekämpfte Gesetz zum Schutz des Arbeitsfriedens (1266 K) bleibe aufrecht.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1947]
Die Chance, den Arbeitsfrieden zu erhalten, steht gar nicht so schlecht.
Der Spiegel, 23.04.1990
Durch einen Wechsel des Milieus hoffte ich den Arbeitsfrieden zu finden, nach dem die Wissenschaft verlangt, um zu gedeihen.
Frisch, Karl von: Erinnerungen eines Biologen, Berlin: Springer 1957, S. 123
Im Gegenzug haben die Gewerkschaften nun die Wahrung des Arbeitsfriedens versprochen.
Der Tagesspiegel, 07.05.2004
Zitationshilfe
„Arbeitsfrieden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Arbeitsfrieden>, abgerufen am 17.06.2019.

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