Arbeitslohn, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Arbeitslohn(e)s · Nominativ Plural: Arbeitslöhne
Aussprache
WorttrennungAr-beits-lohn
WortzerlegungArbeitLohn
eWDG, 1967 und DWDS, 2017

Bedeutung

Geld, das ein abhängig Beschäftigter für seine Arbeitskraft erhält Quelle: DWDS, 2017
Beispiele:
den wöchentlichen Arbeitslohn in Empfang nehmen, ausgezahlt bekommen
etw. vom Arbeitslohn abziehen
der Arbeitslohn für den Dachdecker
der Preis für Material und Arbeitslohn
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: der steuerpflichtige, durchschnittliche, monatliche, gerechte, geringe Arbeitslohn
als Genitivattribut: die Erhöhung, Steigerung, Höhe der Arbeitslöhne

Den originalen WDG-Artikel können Sie hier anschauen.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeitszeit Einkünfte Erhöhung Freistellung Gesundheitskosten Kindergeld Materialkosten Sozialhilfe Sozialkosten Sozialleistung Steuerabzug Trinkgeld Unternehmergewinn abkoppeln abziehen auszahlen berechnen besteuern bezeihen durchschnittlich einklagen entgangen gezahlt lohnsteuerpflichtig monatlich niedrig steuerpflichtig vereinbart versteuern übersteigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Arbeitslohn‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Handwerker baut eine neue Küche ein, berechnet 2000 Euro Arbeitslohn.
Bild, 17.11.2005
Noch haben wir niedrigere Arbeitslöhne, wir haben aber auch eine niedrigere Produktivität.
Süddeutsche Zeitung, 13.09.1995
Aber der Arbeitslohn ist, wie wir gesehen haben, nur erst das unentwickelte, noch nicht revolutionäre Interesse des Proletariats.
Dahrendorf, Ralf: Soziale Klassen und Klassenkonflikt in der industriellen Gesellschaft, Stuttgart: Enke 1957, S. 11
Er entnimmt einen großen Teil der Arbeitslöhne und Gehälter wie auch viele Preise dem Gesetz von Angebot und Nachfrage und bestimmt sie politisch.
Freyer, Hans: Gesellschaft und Kultur. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 20251
Dann tritt als wichtiger Kostenfaktor der Arbeitslohn für diesen weiteren Prozeß auf den Plan.
Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 138
Zitationshilfe
„Arbeitslohn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Arbeitslohn>, abgerufen am 24.05.2019.

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