Arbeitsnorm, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ar-beits-norm
Wortzerlegung ArbeitNorm
eWDG, 1967

Bedeutung

DDR Norm der in einer bestimmten Zeit zu leistenden Arbeit
Beispiele:
die Arbeitsnorm für jede Gruppe festsetzen
die technisch begründeten, alten Arbeitsnormen
die (freiwillige) Erhöhung, (monatliche) Erfüllung der Arbeitsnormen

Typische Verbindungen zu ›Arbeitsnorm‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Arbeitsnorm‹.

Verwendungsbeispiele für ›Arbeitsnorm‹

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Ziel dieser Bewegung war es, die betrieblichen Arbeitsnormen zu erhöhen.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - A. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 800
Nunmehr hat es einheitlich für die ganze Wirtschaft die Arbeitsnormen erhöht.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1936]
Der musste die Arbeitsnormen absenken und den Kampf gegen die Kirche mildern.
Der Tagesspiegel, 15.06.2001
Das Politbüro schlug vor, die obligatorische Erhöhung der Arbeitsnormen als unrichtig aufzuheben.
Bieler, Manfred: Der Bär, Hamburg: Hoffmann und Campe 1983, S. 270
Bei den Zwangsarbeiten werden die Leute, die die festgesetzten Arbeitsnormen nicht vollständig erfüllen, geschlagen und erschossen.
o. A.: Neunundfünfzigster Tag. Donnerstag, 14. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 3056
Zitationshilfe
„Arbeitsnorm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Arbeitsnorm>, abgerufen am 11.07.2020.

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