Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Arbeitsnorm, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ar-beits-norm
Wortzerlegung Arbeit Norm
Wortbildung  mit ›Arbeitsnorm‹ als Erstglied: Arbeitsnormenvertrag
eWDG

Bedeutung

DDR Norm der in einer bestimmten Zeit zu leistenden Arbeit
Beispiele:
die Arbeitsnorm für jede Gruppe festsetzen
die technisch begründeten, alten Arbeitsnormen
die (freiwillige) Erhöhung, (monatliche) Erfüllung der Arbeitsnormen

Typische Verbindungen zu ›Arbeitsnorm‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Arbeitsnorm‹.

Verwendungsbeispiele für ›Arbeitsnorm‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ziel dieser Bewegung war es, die betrieblichen Arbeitsnormen zu erhöhen. [Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch – A. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 800]
Nunmehr hat es einheitlich für die ganze Wirtschaft die Arbeitsnormen erhöht. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1936]]
Der musste die Arbeitsnormen absenken und den Kampf gegen die Kirche mildern. [Der Tagesspiegel, 15.06.2001]
Liegen die Arbeitsnormen fest, so ist es nicht sonderlich problematisch, gerecht zu bewerten. [Die Zeit, 11.01.1971, Nr. 02]
Das Politbüro schlug vor, die obligatorische Erhöhung der Arbeitsnormen als unrichtig aufzuheben. [Bieler, Manfred: Der Bär, Hamburg: Hoffmann und Campe 1983, S. 270]
Zitationshilfe
„Arbeitsnorm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Arbeitsnorm>.

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