Arbeitsscheu, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Arbeitsscheu · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungAr-beits-scheu (computergeneriert)
WortzerlegungArbeitScheu
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
Den Friedhof freilich hatten die Saptiehs aus Mangel an Geräten und aus Arbeitsscheu nicht entweiht [WerfelMusa Dagh240]

Thesaurus

Synonymgruppe
Arbeitsscheu · ↗Drückebergerei · ↗Faulheit  ●  Verpissertum  derb
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht lockt gerade die aufreizende Arbeitsscheu, die am Eingang zur Schau gestellt wird.
Der Tagesspiegel, 05.01.2001
Er verführe mit seinen übertriebenen Leistungen an Arme und Schlechtverdiener zur Arbeitsscheu und zur moralischen Verwahrlosung.
Süddeutsche Zeitung, 02.03.2001
In Henkels Welt gibt es keine Faulheit, keine Arbeitsscheu, keine schuldlosen Verlierer.
Süddeutsche Zeitung, 22.11.2000
Faulheit, Arbeitsscheu, Tagträumerei sind für diese Autoren die Quellen, aus denen sich der Sexus speist.
Lakaschus, Carmen u. Binder, Hans-Jörg: Der Unterschied von Mann und Frau, Frankfurt: Bärmeier und Nikel 1968, S. 130
Einige meinen, Bürokratie, Intransparenz und Imponderabilien der heutigen sozialen Sicherung seien so schlecht nicht, beugten sie doch Mißbrauch und Arbeitsscheu vor.
Die Zeit, 11.12.1995, Nr. 50
Zitationshilfe
„Arbeitsscheu“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Arbeitsscheu>, abgerufen am 19.01.2019.

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