Arbeitszwang, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Arbeitszwang(e)s · Nominativ Plural: Arbeitszwänge
WorttrennungAr-beits-zwang (computergeneriert)
WortzerlegungArbeitZwang
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Anwendung hoheitlicher Mittel, mit denen jmd. zum Erbringen bestimmter Arbeiten gezwungen wird, z. B. bei der Zwangsarbeit

Typische Verbindungen
computergeneriert

Sozialbürokratie

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Arbeitszwang‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Insofern die Pläne für eine staatliche Organisierung des Arbeitszwangs auf die sozialen Folgen der Arbeitslosigkeit reagieren, sind sie durchaus zeitgemäß.
konkret, 1996
Es gibt vielmehr, jedenfalls in Polen seit einigen Wochen, den Arbeitszwang.
Die Zeit, 25.01.1982, Nr. 04
Ein uneingeschränktes Recht auf Arbeit setzt nämlich eine totale Arbeitslenkung, die ohne Arbeitszwang nicht wirksam ist, voraus.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 607
Schon Ende 1938 hatte der NS-Staat eine spezielle Form des Arbeitszwangs für nach rassistischen Kriterien selektierte Gruppen eingeführt.
o. A.: Enzyklopädie des Nationalsozialismus - A. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 864
Also die »Unstimmigkeiten« des Daseinskampfes mit der Natur und des Arbeitszwanges um des Lebens willen waren nicht menschenwürdig?
Jonas, Hans: Das Prinzip der Verantwortung, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1979, S. 354
Zitationshilfe
„Arbeitszwang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Arbeitszwang>, abgerufen am 24.05.2019.

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