Architektonik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAr-chi-tek-to-nik (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Wissenschaft vom Bauen, von der Baukunst
2.
a)
(kunstgerechter) Aufbau eines Bauwerks
b)
strenger, gesetzmäßiger (künstlerischer oder geistiger) Aufbau

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Architektonik der Orte erhält so ihre eigene Aura zurück.
Süddeutsche Zeitung, 17.05.1994
Nur vereinzelt zeichnen sie sich durch hervorragende Architektonik und fesselnde Ornamentik aus.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 05.03.1907
Die Figuren Dantes sind in eine ungeheure Architektonik hingestellt, und der Platz, auf dem jede steht, ist ihr Platz nach mystischen Entwürfen.
Hofmannsthal, Hugo von: Shakespeares Könige und große Herren. In: Bertram, Mathias (Hg.) Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 27793
Diese dynamische Konzeption kommt nicht nur der Polyphonie und Architektonik entgegen, sondern sie gewährt auch einen wesentlich größeren Registrierungsreichtum.
Hortschansky, Klaus u. a.: Orgel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 41848
Auch die Relieffragmente stehen in ihrer betonten Flächenhaftigkeit und strengen Architektonik weniger in der von N. Pisano kultivierten röm. als in griech. und etrusk. Tradition.
o. A.: Lexikon der Kunst - A. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 22492
Zitationshilfe
„Architektonik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Architektonik>, abgerufen am 26.06.2019.

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