Arme, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Armen · Nominativ Plural: Arme(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Armen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Arme.
Aussprache 
Worttrennung Ar-me
Grundform arm
Wortbildung  mit ›Arme‹ als Erstglied: Armenanstalt · Armenausspeisung · Armenbüchse · Armenfriedhof · Armenhaus · Armenpflege · Armenpfleger · Armenschule · Armenspeisung · Armenwesen
 ·  mit ›Arme‹ als Letztglied: Dorfarme · Gemeindearme · Ortsarme

Verwendungsbeispiele für ›Arme‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Leben der Armen ist hart; sie machen sich das Leben immer noch härter.
Koeppen, Wolfgang: Tauben im Gras. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1951], S. 138
Die Armen hätten sich allerdings damit bescheiden müssen, daß ihnen vom Tisch der großen Herren die Köpfe kleiner Tiere überlassen worden wären.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 14
Aber was ist es mit der Ausbeutung der Armen durch die Bauern?
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1950. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1950], S. 67
Für unseren Zweck ist es völlig ausreichend, die Armen seligzusprechen.
o. A.: WENN CHRISTEN SICH ANS ARGUMENTIEREN MACHEN... MARIA hiLF! In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1986]
Die Solidarität mit den Armen in der Dritten Welt geht jeden in unserem Lande an.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1982]
Zitationshilfe
„Arme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Arme>, abgerufen am 22.01.2022.

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