Armloch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungArm-loch
WortzerlegungArmLoch
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Ausschnitt an einem Kleidungsstück für den Arm
Beispiele:
das Armloch um zwei Zentimeter erweitern, ausschneiden
Herr Kesselmeyer hatte seine Daumen in die Armlöcher der Weste geschoben [Th. MannBuddenbrooks1,226]
2.
vulgär, verhüllend, Schimpfwort

Typische Verbindungen
computergeneriert

Daumen Weste

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Armloch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann hüllen sich die beiden Kontrahenten in blaue Müllsäcke mit Armlöchern.
Der Tagesspiegel, 24.04.2000
Bei einem zu weiten Armloch wird die Seitennaht oben entsprechend abgenäht, bei einem zu engen Armloch unter dem Arm der Rand mehrmals kurz eingeschnitten.
Janusch, Antonie: Unser Schneiderbuch, Leipzig: Verlag für d. Frau 1979 [1965], S. 22
Sehr groß und rund zieht sie den Stoff für Armlöcher zusammen und nutzt die gleiche Idee am Halse wie für Rocksäume.
Die Zeit, 04.11.1983, Nr. 45
Niklaus steckte die Daumen in die Armlöcher seiner Weste und blickte zu den Bergen hinauf.
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 926
Zitationshilfe
„Armloch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Armloch>, abgerufen am 23.02.2019.

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