Aronstabgewächs

WorttrennungAron-stab-ge-wächs
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(in zahlreichen Gattungen) als Staude, Kraut, seltener als Strauch wachsende Pflanze mit einem als Ähre oder als Kolben ausgebildeten Blütenstand, der von einem tüten-, glocken- oder röhrenförmigen Hochblatt umgeben ist

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Tatsächlich riecht das Aronstabgewächs, das auf Mittelmeerinseln wächst, nach verwesenden Kadavern.
Süddeutsche Zeitung, 17.12.2002
Mächtige Pinien recken sich zum Licht, Ginster und Aronstabgewächse bedecken das Geröll.
Die Zeit, 19.09.2011, Nr. 38
Und zuletzt war ich in Westchina um meine Lieblingspflanzen, die Aronstabgewächse, in ihrer natürlichen Umwelt zu sehen.
Die Zeit, 12.06.2012, Nr. 15
Diese Bezeichnung führt man darauf zurück, daß Sklaven in Westindien Blätter des Aronstabgewächses als Strafe essen mußten.
o. A.: Tödliche Versuchung. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]
Vom Palmenhaus gelangt man über einen Verbindungsgang zu den einzelnen Schauhäusern mit Farnen, Ananasund Aronstabgewächsen, Orchideen, tropischen Wasserpflanzen, Nutzpflanzen, Begonien, Gesneriengewächsen und Sukkulenten.
Der Tagesspiegel, 06.07.2004
Zitationshilfe
„Aronstabgewächs“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aronstabgewächs>, abgerufen am 11.12.2019.

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