Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Arreststrafe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Arreststrafe · Nominativ Plural: Arreststrafen
Aussprache 
Worttrennung Ar-rest-stra-fe
Wortzerlegung Arrest Strafe
eWDG

Bedeutung

Strafe durch Freiheitsentzug

Typische Verbindungen zu ›Arreststrafe‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Arreststrafe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Arreststrafe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diktiert höchste Arreststrafen und droht, den Herrn Direktor zu holen. [Spoerl, Heinrich: Die Feuerzangenbowle, München: Piper o.J. [1933], S. 198]
Es hagelte Arreststrafen, vor allem nach unerwünschten Diskussionen über eine Studienreform. [Die Zeit, 23.12.1977, Nr. 52]
Infolgedessen erhielt ich zunächst eine Arreststrafe, so daß ich nicht zum Mittagessen gehen konnte und den ganzen Tag hungernd in der Schule bleiben mußte. [Fischer, Emil: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 12007]
Immerhin möchte er gern, dass Alfred weiterhin an seiner Stelle die Arreststrafe absitzen soll, doch das geht natürlich nicht. [Fath, Rolf: Werke – F. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 847]
Durch eine Verfügung habe ich bestimmt, daß einstweilen keine Arreststrafen mehr verhängt werden. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 05.03.1907]
Zitationshilfe
„Arreststrafe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Arreststrafe>.

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