Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Außenstehende, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Außenstehenden · Nominativ Plural: Außenstehende(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Außenstehenden, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Außenstehende.
Aussprache 
Worttrennung Au-ßen-ste-hen-de
formal verwandt mitstehen
eWDG

Bedeutung

jmd., der eine Sache nicht näher kennt
Beispiel:
Außenstehende können das nicht erkennen, beurteilen

Typische Verbindungen zu ›Außenstehende‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Außenstehende‹.

Verwendungsbeispiele für ›Außenstehende‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Auftreten unserer Kinder vermag ein Außenstehender uns zu erkennen. [Graudenz, Karlheinz u. Pappritz, Erica: Etikette neu, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1967 [1956], S. 272]
Mit einiger Übung sind die Pausen zwischen den Wörtern für Außenstehende kaum noch hörbar. [C't, 1998, Nr. 5]
Die Außenstehenden interessieren sich eher für kleine menschliche Geschichten am Rande. [o. A.: Kleine menschliche Geschichten. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1999 [1998]]
Dies hört sich nicht nur für Außenstehende dämlich an, sondern erfordert auch ein wenig Übung. [C't, 1997, Nr. 4]
Für Außenstehende, die ihm nie begegnet sind, mag das schwer vorstellbar sein, aber er war wirklich immer sehr zugänglich. [Die Zeit, 09.03.2000, Nr. 11]
Zitationshilfe
„Außenstehende“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Au%C3%9Fenstehende>.

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