Audiodatei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Audiodatei · Nominativ Plural: Audiodateien
Aussprache 
Worttrennung Au-dio-da-tei
Wortzerlegung audio-Datei
DWDS-Vollartikel, 2019

Bedeutung

Datei, die akustische Signale, besonders Musik oder Sprache, enthält
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: eine komprimierte, digitale Audiodatei
als Akkusativobjekt: eine Audiodatei abspielen, herunterladen, übertragen
Beispiele:
Auf einer Audiodatei war ein Gespräch zwischen dem Außenminister und dem Geheimdienstchef zu hören. [Die Zeit, 09.04.2014, Nr. 15]
Dieser Kopierschutz sei unlösbar mit einer Audiodatei verknüpft und könne sogar verhindern, dass Songs, die über Lautsprecher gespielt und aufgenommen werden, vervielfältigt werden. [Die Welt, 09.05.2001]
Dreißig gesprochene Sätze genügen. Damit kann ein Lernalgorithmus einen beliebigen Text in eine Audiodatei verwandeln, der Stimme des Sprechenden zum Verwechseln ähnlich. Es gibt bereits kostenlose Plattformen, die dies anbieten. [Süddeutsche Zeitung, 15.06.2018]
Hier entwickeln die Mitarbeiter Computerprogramme, mit denen auch Anfänger Video‑, Foto‑ und Audiodateien bearbeiten können. [Die Welt, 03.09.2005]
Diese Firma hat Realaudio entwickelt, eine Technik, mit der Audiodateien in Echtzeit übers Internet übertragen werden können. [Die Zeit, 08.08.1997, Nr. 33]

Typische Verbindungen zu ›Audiodatei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Audiodatei‹.

Zitationshilfe
„Audiodatei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Audiodatei>, abgerufen am 18.09.2020.

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