Aufbauwerk, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Aufbauwerk(e)s · Nominativ Plural: Aufbauwerke
Aussprache [ˈaʊ̯fbaʊ̯ˌvɛʁk]
Worttrennung Auf-bau-werk
Wortzerlegung AufbauWerk
ZDL-Vollartikel, 2020

Bedeutung

aufwendige, der Schaffung oder Wiederherstellung von etw. dienende Arbeit
Beispiele:
»Wir werden Afghanistan nicht verlassen, wir werden weiter solidarisch bleiben«, bekräftigte der Bundespräsident mit Blick auf die Zeit nach 2014. Er gehe davon aus, »dass wir das Aufbauwerk, das hier geleistet wurde, nicht willkürlich preisgeben«. [Süddeutsche Zeitung, 20.12.2012]
Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel sagte in ihrer Eröffnungsrede, man sei zu der Konferenz zusammengekommen, »um ein kleines Mosaiksteinchen in dem grossen Aufbauwerk für eine Zweistaatenlösung [Israel und Palästina] beizutragen«. [Neue Zürcher Zeitung, 25.06.2008]
Kaum hat die neue Saison begonnen, ist Hecking [Fußballspieler] weg. Er hat sein Aufbauwerk in Aachen abrupt abgebrochen, weil zufällig gerade bei Hannover 96 eine Stelle frei war. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.09.2006]
Zum 50. Jahrestag des Kriegsendes hat Bundesfamilienministerin Claudia Nolte (CDU) gestern die Leistung der Trümmerfrauen in den von Bomben zerstörten Städten gewürdigt. Nolte sagte, die Frauen hätten entscheidenden Anteil am Aufbauwerk nach dem Krieg. [die tageszeitung, 09.05.1995]

Typische Verbindungen zu ›Aufbauwerk‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aufbauwerk‹.

Zitationshilfe
„Aufbauwerk“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aufbauwerk>, abgerufen am 22.10.2020.

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