Aufgabe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Aufgabe · Nominativ Plural: Aufgaben
Aussprache
WorttrennungAuf-ga-be (computergeneriert)
Grundformaufgeben
Wortbildung mit ›Aufgabe‹ als Erstglied: ↗Aufgabenbereich · ↗Aufgabenfeld · ↗Aufgabengebiet · ↗Aufgabenheft · ↗Aufgabenkomplex · ↗Aufgabenkreis · ↗Aufgabensammlung · ↗Aufgabenstellung · ↗Aufgabenträger · ↗aufgabenorientiert
 ·  mit ›Aufgabe‹ als Letztglied: ↗Abituraufgabe · ↗Algebraaufgabe · ↗Amtsaufgabe · ↗Arbeitsaufgabe · ↗Bauaufgabe · ↗Beobachtungsaufgabe · ↗Bildungsaufgabe · ↗Daueraufgabe · ↗Denksportaufgabe · ↗Dreisatzaufgabe · ↗Erziehungsaufgabe · ↗Fehlaufgabe · ↗Fleißaufgabe · ↗Forschungsaufgabe · ↗Frachtaufgabe · ↗Gepäckaufgabe · ↗Gesamtaufgabe · ↗Geschäftsaufgabe · ↗Gestaltungsaufgabe · ↗Grundaufgabe · ↗Hauptaufgabe · ↗Hausaufgabe · ↗Herkulesaufgabe · ↗Jahrhundertaufgabe · ↗Kernaufgabe · ↗Kommunikationsaufgabe · ↗Kontrollaufgabe · ↗Koordinationsaufgabe · ↗Kulturaufgabe · ↗Lebensaufgabe · ↗Leitungsaufgabe · ↗Lernaufgabe · ↗Mammutaufgabe · ↗Managementaufgabe · ↗Mathematikaufgabe · ↗Nebenaufgabe · ↗Pflichtaufgabe · ↗Planaufgabe · ↗Planungsaufgabe · ↗Polizeiaufgabe · ↗Prüfungsaufgabe · ↗Querschnittsaufgabe · ↗Rechenaufgabe · ↗Routineaufgabe · ↗Rätselaufgabe · ↗Schachaufgabe · ↗Schulaufgabe · ↗Sonderaufgabe · ↗Spezialaufgabe · ↗Staatsaufgabe · ↗Steuerungsaufgabe · ↗Stückgutaufgabe · ↗Teilaufgabe · ↗Testaufgabe · ↗Textaufgabe · ↗Verwaltungsaufgabe · ↗Zukunftsaufgabe · ↗Übungsaufgabe
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
meist im Singular
Übergabe einer Sache
a)
am Schalter zur Beförderung
Beispiel:
die Aufgabe eines Briefes, Päckchens bei der Post, eines Gepäckstückes bei der Bahn
b)
zur Weiterleitung
Beispiel:
die Aufgabe einer Bestellung beim Kellner
c)
zur Veröffentlichung
Beispiel:
die Aufgabe eines Inserates bei einer Tageszeitung
2.
eine aufgegebene Arbeit
a)
Arbeit, die für die Schule bewältigt werden muss
Beispiele:
eine schriftliche, mündliche, mathematische, eingekleidete Aufgabe stellen
eine Aufgabe ausrechnen
umgangssprachlich eine Aufgabe rauskriegen
umgangssprachlich viele Aufgaben aufbekommen, aufhaben
umgangssprachlich er hat seine Aufgaben nicht gemacht
dem Schüler die Aufgaben nachsehen, durchsehen, abhören
die Aufgaben kontrollieren
b)
Arbeit, die ausgeführt werden muss, Auftrag
Beispiele:
eine dringende, verantwortliche, lohnende, interessante, ehrenvolle, dankbare, unangenehme Aufgabe
jmdm. neue Aufgaben stellen, zuweisen
gehoben jmdn. mit einer anderen Aufgabe betrauen
eine Aufgabe in Angriff nehmen, bewältigen, erfüllen
umgangssprachlich eine Aufgabe anpacken
einer Aufgabe gegenüberstehen
sich einer Aufgabe unterziehen, gewachsen zeigen
gehoben sich einer Aufgabe entledigen
sich etw. zur Aufgabe machen
vor einer Aufgabe zurückweichen
es ist die vornehmste Aufgabe, die Ideale der Humanität zu verwirklichen
3.
meist im Singular
das Aufgeben, die Trennung von etw.
a)
Beispiel:
die Aufgabe (= Auflösung) seines Haushaltes, der Wohnung
b)
Beispiel:
die Aufgabe (= Schließung) des Geschäftes, der Praxis
c)
Beispiele:
die Aufgabe seiner Stellung (= Rücktritt von seiner Stellung)
die Aufgabe seines Berufes, seiner Position
die Aufgabe des Planes (= Verzicht auf den Plan)
d)
Sport
Beispiel:
die Beinverletzung zwang den Radsportler zur Aufgabe (= zwang ihn, den Wettkampf vorzeitig abzubrechen)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

geben · abgeben · Abgabe · angeben · Angabe · Angeber · angeblich · aufgeben · Aufgabe · ausgeben · Ausgabe · ausgiebig · begeben · Begebenheit · beigeben · Beigabe · eingeben · Eingabe · Eingebung · ergeben · Ergebung · ergeben · Ergebenheit · Ergebnis · ergiebig · freigebig · Freigebigkeit · hingeben · Hingabe · Hingebung · hingebungsvoll · nachgeben · nachgiebig · übergeben · Übergabe · umgeben · Umgebung · Untergebener · vergeben · Vergebung · vergebens · vergeblich · zugeben · Zugabe
geben Vb. ‘(hin-, dar)reichen, schenken, überlassen’. Das gemeingerm. Verb ahd. geban (8. Jh.), mhd. geben, asächs. geƀan, mnd. gēven, mnl. ghēven, nl. geven, aengl. giefan (engl. to give ist aus dem Nord. entlehnt), anord. gefa, schwed. giva, got. giban (germ. *geban). Herkunft ungesichert. Das Verb wird allgemein mit lat. habēre ‘halten, haben, besitzen’, habilis ‘handlich, geeignet’, air. gaibid ‘nimmt, ergreift, erhält’, lit. gabénti ‘fördern, transportieren, herbei-, fortschaffen’, aruss. gabati ‘bedrängen, verfolgen (?)’, tschech. (älter) habati ‘raffen’, poln. gebać ‘anfechten, reizen, beunruhigen’ zu der in mehreren Varianten vorliegenden Wurzel ie. *ghabh-, *ghab-, *ghap- ‘fassen, nehmen’ (die letzte Variante wohl unter Einfluß der Wurzel ie. *kap- ‘fassen’, s. ↗heben) gestellt. Der auffallende Bedeutungsunterschied zwischen den germ. Vertretern und dem ie. Wurzelansatz (‘geben’ – ‘nehmen’) wird damit erklärt, daß hier eine germ. Eigenbildung als Ersatz für ie. *dō- ‘geben’ vorliegt, die sowohl lautlich (im Vokalismus der Stammsilbe) wie inhaltlich unter dem Einfluß von germ. *neman (s. ↗nehmen) als Gegenwort steht (was man hat, auswählend ergreift, „nimmt“, kann man darreichen, schenken, „geben“). Die reiche Bedeutungsentfaltung des Verbs führt zu zahlreichen Präfixbildungen mit weiteren Ableitungen. abgeben Vb. ‘(einen Teil) hergeben, abtreten, überlassen, darstellen, sein’ reflexiv ‘sich beschäftigen, befassen’, frühnhd. ab(e)geben, vgl. ahd. abageban ‘verlassen, im Stich lassen’ (9. Jh.); Abgabe f. ‘zu entrichtende Leistung, Überlassung’ (2. Hälfte 17. Jh.). angeben Vb. ‘(aus)sagen, anzeigen, verraten, bestimmen, prahlen, aufschneiden’, mhd. an(e)geben, auch ‘(ein Kleid) anlegen’; Angabe f. ‘Aussage, Prahlerei, Aufschneiderei’ (Anfang 16. Jh.); Angeber m. ‘Denunziant, Aufschneider’, frühnhd. angeber ‘Anfänger, Anstifter’; angeblich Adj. ‘vermeintlich’ (1. Hälfte 18. Jh.). aufgeben Vb. ‘zur Weiterleitung übergeben, erledigen lassen, verzichten, zurücktreten’, mhd. ūfgeben; Aufgabe f. ‘Übergabe zur Weiterleitung, Auftrag, Verzicht’, mhd. ūfgābe. ausgeben Vb. ‘austeilen, aushändigen, verkünden, Geld verbrauchen, spendieren’, reflexiv ‘seine Kräfte verbrauchen, verausgaben’, ahd. ūʒgeban ‘(her)ausgeben, ausschütten’ (9. Jh.), mhd. ūʒgeben; Ausgabe f. ‘Austeilung, Aushändigung, Verkündigung, Verbrauch an Geld, Edition, Nummer einer Zeitung, Zeitschrift’, spätmhd. ūʒgābe; ausgiebig Adj. ‘reichlich’ (Mitte 18. Jh.). begeben Vb. reflexiv ‘sich aufmachen, gehen, sich ereignen, geschehen’, sich einer Sache begeben ‘auf etw. verzichten’, ahd. bigeban ‘verlassen, aufgeben’ (10. Jh.), mhd. begeben; Begebenheit f. ‘Ereignis, Geschehen’ (1. Hälfte 17. Jh.). beigeben Vb. ‘mitgeben, hinzufügen, zur Verfügung stellen, nachgeben, sich fügen’ (1. Hälfte 16. Jh.); Beigabe f. (1. Hälfte 19. Jh.). eingeben Vb. ‘einflößen, einreichen’, mhd. īngeben ‘übergeben, überweisen’; Eingabe f. ‘das Einflößen, schriftlicher Vorschlag, Gesuch’, spätmhd. ingābe; Eingebung f. ‘plötzlich auftauchender Gedanke, Intuition’ (1. Hälfte 15. Jh.). ergeben Vb. ‘als Ergebnis hervorbringen’, reflexiv ‘zustande kommen, sich hingeben, widmen, die Waffen strecken, sich dem Feind ausliefern’, ahd. irgeban ‘(von sich) geben, heraus-, übergeben, sich jmdm. ausliefern, Rechenschaft ablegen’ (8. Jh.), mhd. ergeben ‘zeigen, herausgeben, übergeben, anheimgeben, einträglich sein’, reflexiv ‘sich in jmds. Gewalt geben, sich fügen’; Ergebung f. ‘das Sichergeben, Unterwerfung, Ergebenheit’ (14. Jh.); ergeben Part.adj. ‘gefügig, hingebungsvoll, wohlgeneigt’, in frühnhd. Zeit aus dem Part. Prät. mhd. ergeben ‘sich durch Gelübde dem Mönchsleben ergeben habend’; Ergebenheit f. ‘demütige Hingabe, Fügsamkeit’, mhd. ergebenheit ‘Klostergelübde’; Ergebnis n. ‘Resultat’ (um 1800); ergiebig Adj. ‘ertragreich, fruchtbar’ (16. Jh.). freigebig Adj. ‘gern gebend, großzügig’, Freigebigkeit f. (1. Hälfte 16. Jh.). hingeben Vb. ‘weg-, fortgeben, verschenken’ (15. Jh.), reflexiv ‘sich aufopfern, sich widmen’ (18. Jh.); vgl. schon ahd. hinageban ‘hingeben, übergeben, preisgeben’ (um 1000); Hingabe f. ‘Opferbereitschaft, Leidenschaft’ und gleichbed. Hingebung f. (1. Hälfte 19. Jh.), älter im Sinne von ‘das Weg-, Fortgeben’ (Hingebung seit dem 17. Jh., Hingabe seit dem 18. Jh.); hingebungsvoll Adj. ‘voll Eifer, Aufopferung’ (1. Hälfte 19. Jh.). nachgeben Vb. ‘nicht standhalten, Widerstand aufgeben, sich fügen, erschlaffen, locker werden’, spätmhd. nāchgeben ‘zulassen, einräumen’; nachgiebig Adj. ‘nicht standhaltend, keinen Widerstand entgegensetzend, schlaff, leicht umzustimmen, fügsam’ (18. Jh.). übergeben Vb. ‘aushändigen, überantworten, ausliefern, für etw. freigeben’, reflexiv ‘sich erbrechen’, mhd. übergeben ‘übertreffen, beeinträchtigen, verletzen, verzichten’, reflexiv ‘sich aufgeben, schuldig bekennen’; Übergabe f. ‘Aushändigung, Auslieferung’ (Ende 15. Jh.). umgeben Vb. ‘ein-, umschließen’, ahd. umbigeban ‘umgeben, umstellen’ (8. Jh.), mhd. umbegeben; Umgebung f. ‘einen Ort umgebende Landschaft, jmdn. umgebender Kreis von Menschen’ (um 1800; vorher dafür Environs, nach gleichbed. frz. environs Plur.), älter im Sinne von ‘das Herumgeben, Umhängen’ (Ende 15. Jh.). Untergebener m. ‘wer einem Vorgesetzten dienstlich unterstellt ist’ (um 1600), substantivierte Form zum Part.adj. untergeben ‘einem Vorgesetzten dienstlich unterstellt’, eigentlich Part. Prät. zu heute nicht mehr üblichem untergeben ‘unter Aufsicht stellen’, ahd. untargeban ‘unterwerfen, unterstellen’ (um 800), spätmhd. undergeben. vergeben Vb. ‘weggeben, austeilen, verschenken, verzeihen’, meist reflexiv ‘seinem Ansehen schaden’, nur reflexiv ‘sich beim Austeilen (der Spielkarten) irren, falsch geben’, ahd. firgeban ‘vergeben, schenken, einräumen’ (8. Jh.), mhd. vergeben; Vergebung f. ‘das Vergeben, Vergabe, Verzeihung’, spätmhd. vergebunge ‘Verzeihung’; vergebens Adv. ‘vergeblich, erfolglos, umsonst, nutzlos’, spätmhd. vergeben(e)s, mit sekundärem s für gleichbed. mhd. vergebene ‘geschenkweise, unentgeltlich, umsonst, unnütz, vergeblich’, Adverb zum Part. Prät. mhd. vergeben; vgl. ahd. firgebano Adv. ‘umsonst, ohne Gegenleistung’ (um 1000). vergeblich Adj. ‘erfolglos, nutzlos, umsonst’, zuerst md. vergebelich (15. Jh.), vgl. mhd. frühnhd. vergebenlich (wohl gekürzt aus vergebendlich). zugeben Vb. ‘hinzufügen, dazugeben, für richtig erklären, einräumen, gestehen’ (15. Jh.), vgl. schon ahd. zuogeban ‘hinzufügen, zuteilen, verteilen’ (9. Jh.), dagegen mhd. zuogeben ‘tapfer auf jmdn. eindringen, jmdm. zusetzen’; Zugabe f. ‘was zusätzlich über die pflichtgemäße Leistung oder Menge hinaus gegeben wird’, spätmhd. zuogābe ‘Zugabe, Mitgift’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Angelegenheit · ↗Anliegen · Aufgabe · ↗Causa · ↗Fall · ↗Frage · ↗Fragestellung · ↗Problem · ↗Problematik · ↗Punkt · ↗Sache · ↗Sachverhalt · ↗Umstand  ●  ↗Thema  Hauptform · ↗Chose  ugs. · ↗Ding  ugs. · ↗Issue  fachspr., engl. · ↗Kiste  ugs.
Unterbegriffe
  • TOP · ↗Tagesordnungspunkt  ●  ↗Traktandum  schweiz.
  • Randwertaufgabe · Randwertproblem
  • Physisches  griechisch · Res extensa  fachspr., lat.
  • Mentales  lat. · Res cogitans  lat.
Assoziationen
Synonymgruppe
Annahme · Aufgabe · ↗Gelübde · ↗Verpflichtung · ↗Versprechen · ↗Zusage
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Wortbruch · gebrochenes Versprechen · nicht eingehaltenes Versprechen
Synonymgruppe
Aufgabe · ↗Funktion · ↗Rolle · ↗Zweck
Unterbegriffe
Assoziationen
Jura
Synonymgruppe
Aufgabe · ↗Preisgabe · ↗Verzicht · ↗Übertragung
Assoziationen
Synonymgruppe
Anordnung · ↗Anweisung · ↗Arbeitsanweisung · ↗Arbeitsauftrag · Aufgabe · ↗Aufgabenstellung · ↗Auftrag · ↗Befehl · ↗Dienstanweisung · ↗Direktive · ↗Geheiß · ↗Mandat · ↗Order · ↗Weisung  ●  ↗Quest(e)  geh., veraltet
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Amt · Aufgabe
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Assoziationen
  • (die Hoffnung) aufgeben · (die) Waffen strecken · (einen) Rückzieher machen · (es mit/bei etwas) bewenden lassen · ↗(es) aufgeben · ↗(es) aufstecken · (etwas) auf sich beruhen lassen · (sich dem) Schicksal ergeben · (sich dem) Schicksal fügen · ↗(sich mit etwas) abfinden · ↗(sich) beugen · (sich) geschlagen geben · aufhören zu kämpfen · ↗kapitulieren · klein beigeben · nicht weiter versuchen · nicht weiterverfolgen · nicht weiterversuchen · ↗passen · passen müssen · ↗resignieren  ●  (das) Feld räumen (müssen)  fig. · ↗aufgeben  Hauptform · (das) Handtuch schmeißen  ugs., fig. · (das) Handtuch werfen  ugs., fig. · (den) (ganzen) Bettel hinschmeißen  ugs. · (den) (ganzen) Bettel hinwerfen  ugs. · (den) (ganzen) Kram hinschmeißen  ugs. · (den) (ganzen) Krempel hinschmeißen  ugs. · (die) Brocken hinschmeißen  ugs. · (die) Brocken hinwerfen  ugs. · (die) Flinte ins Korn werfen  ugs., fig. · (die) Segel streichen  ugs. · ↗(etwas) stecken  ugs. · (sich) ins Bockshorn jagen lassen  ugs. · ↗(sich) schicken (in)  geh., veraltet · ↗abbrechen  ugs. · ↗aufstecken  ugs. · die weiße Fahne hissen  ugs., fig. · ↗einpacken (können)  ugs., fig. · ↗hinschmeißen  ugs. · in den Sack hauen  ugs. · ↗schmeißen  ugs., fig. · ↗zurückrudern  ugs., fig.
  • Resignation · ↗Selbstaufgabe · Sichfügen
Synonymgruppe
Aufgabe · ↗Hausaufgabe · ↗Lehrstoff · ↗Lektion · ↗Pensum
Synonymgruppe
Aufgabe · ↗Aufgabenstellung · ↗Fragestellung · ↗Problem · ↗Problematik · ↗Problemstellung
Unterbegriffe
  • Problem des Handlungsreisenden · Rundreiseproblem
  • Teilsummenproblem · Untermengensummenproblem
  • Multiple-Choice-Aufgabe · gebundene Aufgabe · geschlossene Aufgabe · maschinell-auswertbare Aufgabe · programmierte Aufgabe
  • (3n+1)-Vermutung · Collatz-Problem
Assoziationen
Synonymgruppe
(echte) Aufgabe · ↗Problem · ↗Schwierigkeit  ●  ↗Herausforderung  verhüllend, floskelhaft · dicke Bretter bohren müssen  ugs., Redensart · harte Nuss  ugs., fig.
Unterbegriffe
Assoziationen
Antonyme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Erfüllung besonder bestehen betrauen bewältigen eigentlich erfüllen erledigen es gehören gestellt hoheitlich leicht lösbar lösen neu schwer schwierig undankbar unlösbar vordringlich vorrangig wahrnehmen wichtig zentral zufallen zukommen öffentlich übernehmen übertragen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aufgabe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Aufgabe war genauso unlösbar wie die, einen Roman zu schreiben.
Suter, Martin: Lila, Lila, Zürich: Diogenes 2004, S. 283
Das heißt: Wenn man jetzt noch weiter spart, muß man Aufgaben aufgeben.
Die Zeit, 20.02.1998, Nr. 9
Sie stellt sich ihre Aufgabe »kulturgeschichtlich« im alten Sinne des Wortes, nicht »geistesgeschichtlich« im modernen Sinne.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 395
Auch nach Aufgabe seiner beruflichen Tätigkeit widmete er sich mit unvermindertem Interesse der Arbeit für die Administration.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 05.03.1920
Das objektive Recht hier zu finden, wird Ihre Aufgabe sein.
Friedländer, Hugo: Prozeß wider das Grafen-Ehepaar Kwilecki wegen Kindesunterschiebung. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1910], S. 59
Zitationshilfe
„Aufgabe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aufgabe>, abgerufen am 19.10.2018.

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