Aufgeräumtheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAuf-ge-räumt-heit
Grundformaufgeräumt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Aufgeräumtheit von Raum E 641 passt zu seiner stets wie aus dem Ei gepellten Aufmachung.
Der Tagesspiegel, 07.08.2002
Eisenstein, mit dem höchsten Preis ausgezeichnet, war von nervöser Aufgeräumtheit.
Süddeutsche Zeitung, 09.06.2001
Eine Aufgeräumtheit, wie sie bei fortschreitender und abwechslungsreicher Mahlzeit natürlich ist und zugleich unmerklich aus den Weinen steigt, breitete sich aus und erwärmte alle.
Doderer, Heimito von: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre, Gütersloh: Bertelsmann 1996 [1951], S. 216
Es fehlt dem Kind an alterstypischer Aufgeräumtheit, altersgerechten Beziehungen zu Problemen, zu Gegenständen, vor allem zu Personen.
Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 60
Aber wie es bei seriösen Naturen der Fall zu sein pflegt, geriet seine Aufgeräumtheit ziemlich ins Plumpe.
Wassermann, Jakob: Caspar Hauser, Berlin: Aufbau-Verl. 1987 [1908], S. 318
Zitationshilfe
„Aufgeräumtheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aufgeräumtheit>, abgerufen am 14.12.2019.

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