Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Auflösungstendenz, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Auflösungstendenz · Nominativ Plural: Auflösungstendenzen
Worttrennung Auf-lö-sungs-ten-denz
Wortzerlegung Auflösung Tendenz
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Tendenz zum Zerfall

Verwendungsbeispiele für ›Auflösungstendenz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ist ein saturnisches, konservatives Talent, ohne eine Spur der surrealistischen, expressiven oder abstrakten Auflösungstendenzen der Zeit. [Die Zeit, 23.03.1950, Nr. 12]
Seit 1795 machten sich in zunehmendem Maße Auflösungstendenzen in der Kapelle bemerkbar. [Schaal, Richard: Savoyen. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 462]
Die Auflösungstendenz in den osteuropäischen Ländern scheint fortzuschreiten, und die Briten erlebten schon bessere Tage. [Süddeutsche Zeitung, 27.06.1994]
Sie sind sozusagen Antibiotika gegen akute Auflösungstendenzen und grassierende Ratlosigkeit dritten Grades. [Süddeutsche Zeitung, 07.05.1994]
Auflösungstendenzen oder strategische Richtungswechsel sehe ich zur Zeit bei keiner Partei. [Der Tagesspiegel, 03.08.1999]
Zitationshilfe
„Auflösungstendenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aufl%C3%B6sungstendenz>.

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