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Auflassung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Auflassung · Nominativ Plural: Auflassungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Auf-las-sung
Wortzerlegung auflassen -ung

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [landschaftlich, besonders süddeutsch, österreichisch] Schließung, Stilllegung
  2. 2. [landschaftlich, gehoben] ⟨die Auflassung geben⟩ die Eröffnung, den Auftakt geben
  3. 3. [Jura] Übertragung von Eigentumsrechten an einem Grundstück
eWDG

Bedeutungen

1.
landschaftlich, besonders süddeutsch, österreichisch Schließung, Stilllegung
Beispiele:
die Auflassung eines Geschäftes, einer Schule
die Auflassung (= Sperrung) eines Weges
so hatte man sich genötigt gesehen, die vorläufige Auflassung der Werke [Silberbergwerke] zu verfügen [ Th. MannKönigl. Hoheit7,295]
2.
landschaftlich, gehoben die Auflassung gebendie Eröffnung, den Auftakt geben
Beispiel:
bei der Hochzeitstafel gab der Brautvater die Auflassung
3.
Jura Übertragung von Eigentumsrechten an einem Grundstück

Typische Verbindungen zu ›Auflassung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Auflassung‹.

Zitationshilfe
„Auflassung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Auflassung>.

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