Aufruf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Aufruf(e)s · Nominativ Plural: Aufrufe
Aussprache
WorttrennungAuf-ruf (computergeneriert)
Grundformaufrufen
Wortbildung mit ›Aufruf‹ als Letztglied: ↗Boykottaufruf · ↗Friedensaufruf · ↗Funktionsaufruf · ↗Gründungsaufruf · ↗Maiaufruf · ↗Methodenaufruf · ↗Spendenaufruf · ↗Wahlaufruf
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
entsprechend der Bedeutung von aufrufen (Lesart 1)
Beispiele:
eintreten erst nach Aufruf!
auf seinen Aufruf warten
Bankwesen, übertragen
entsprechend der Bedeutung von aufrufen (Lesart 1 b)
Beispiel:
der Aufruf von gewissen Geldscheinen, Banknoten
2.
öffentliche Aufforderung, Appell
Beispiele:
einen flammenden, aufrüttelnden Aufruf an die Armee, Bevölkerung ergehen lassen
den Aufruf schreiben, verlesen, anschlagen
einen Aufruf unterzeichnen
einem Aufruf folgen
Die Heeresleitung der Alliierten hat einen Aufruf an die Pariser erlassen [Feuchtw.CapetII 11]

Thesaurus

Synonymgruppe
Appell · ↗Aufforderung · ↗Aufgebot · Aufruf · ↗Ausrufung · ↗Befürwortung · ↗Bitte · ↗Gesuch · ↗Proklamation
Oberbegriffe
Computer
Synonymgruppe
Aufruf · ↗Delegation · ↗Funktionsaufruf · Kontrollabgabe · Prozeduraufruf

Typische Verbindungen
computergeneriert

Boykott Demonstration Erstunterzeichner Flugblatt Funktion Generalstreik Geschlossenheit Initiator Mord Mäßigung Toleranz Umsturz Ungehorsam Unterzeichner Versöhnung Wahlboykott anschließen befolgen ergehen erlassen flammend folgen unterschreiben unterzeichnen unterzeichnet verbreitet verfassen verhallen veröffentlichen veröffentlicht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aufruf‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Alles sei losgegangen mit dem Aufruf "Wider das Vergessen", der von der "neuen Rechten" initiiert worden war.
Der Tagesspiegel, 01.03.2000
Einige versteckten sich, doch die meisten leisteten dem Aufruf Folge.
Die Welt, 25.03.1999
Nach den Aufrufen ist die Arbeit bereits in vielen Tausenden von Dörfern begonnen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1940, S. 319
Ein Aufruf, den ich in der »Gleichheit« erließ, leitete die Arbeit ein.
Baader, Ottilie: Ein steiniger Weg, Lebenserinnerungen einer Sozialistin. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 23083
Der Aufruf war gut gemeint, aber er kam zu spät.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 3510
Zitationshilfe
„Aufruf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aufruf>, abgerufen am 18.10.2019.

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