Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Aufschieberitis, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Auf-schie-be-ri-tis
Wortzerlegung aufschieben -itis
DWDS-Minimalartikel

Bedeutung

scherzhaft

Thesaurus

Synonymgruppe
Aufschiebeverhalten · Erledigungsblockade · Handlungsaufschub  ●  Aufschieberitis  ugs. · Procrastination  fachspr. · Prokrastination  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Aufschieberitis‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er hört auf, sich über seine eigene Aufschieberitis zu ärgern. [Der Tagesspiegel, 12.01.2002]
Spätestens wenn sich der Leidensdruck der Betroffenen in Qual verwandelt, wird »Aufschieberitis« zu einem ernsthaften Problem. [Die Zeit, 10.10.2007, Nr. 32]
Erst wenn die Aufschieberitis chronisch wird und jemand gewohnheitsmäßig Aufgaben vertagt, die eigentlich erledigt werden müssen, spricht man von Prokrastination. [Die Zeit, 07.02.2011, Nr. 06]
Lene leidet an Prokrastination, auch als Aufschieberitis oder Handlungsaufschub bekannt. [Die Zeit, 22.06.2009, Nr. 25]
Sie leiden an Lern‑ und Schreibblockaden, Prokrastination ("Aufschieberitis"), Prüfungsangst, auch ausgewachsenen Depressionen und Burn‑out. [Die Zeit, 05.09.2011, Nr. 36]
Zitationshilfe
„Aufschieberitis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aufschieberitis>.

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