Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Aufwind, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Aufwind(e)s · Nominativ Plural: Aufwinde
Aussprache 
Worttrennung Auf-wind
Wortzerlegung auf2 Wind
Wortbildung  mit ›Aufwind‹ als Erstglied: Aufwindkraftwerk  ·  mit ›Aufwind‹ als Letztglied: Hangaufwind
eWDG

Bedeutung

Segelfliegen aufwärts gerichtete Luftströmung
in gegensätzlicher Bedeutung zu Abwind
Beispiele:
das Flugzeug wurde von einem Aufwind erfasst, schwebte im Aufwind
der Aufwind riss ab, und das Segelflugzeug verlor an Höhe

Typische Verbindungen zu ›Aufwind‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aufwind‹.

Verwendungsbeispiele für ›Aufwind‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute hatte ich hier zum ersten Mal Aufwind, da springe ich gleich etwas weiter. [Die Zeit, 04.01.2013 (online)]
Nachdem diese positiv überrascht hatten, bekam der Dax daher erneut Aufwind. [Die Zeit, 14.08.2012 (online)]
Doch wenn ein Baum brennt, entsteht dabei gleichzeitig ein sehr starker Aufwind. [Die Zeit, 19.09.2011, Nr. 38]
Die Opposition verspürt Aufwind, dass sie daraus längerfristig Kapital schlagen kann, erscheint jedoch zweifelhaft. [Die Zeit, 11.07.2007, Nr. 29]
Denn weil die PS jetzt doch noch eine respektable Opposition bilden kann, sieht sich Royal wieder im Aufwind. [Die Zeit, 20.06.2007, Nr. 26]
Zitationshilfe
„Aufwind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aufwind>.

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