Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Aufwuchs, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Aufwuchses · Nominativ Plural: Aufwüchse
Worttrennung Auf-wuchs
Grundformaufwachsen
Wortbildung  mit ›Aufwuchs‹ als Letztglied: Fichtenaufwuchs · Lärchenaufwuchs · Tannenaufwuchs
eWDG

Bedeutungen

1.
das Aufwachsen von Pflanzen
Grammatik: nur im Singular
Beispiel:
ausreichende Feuchtigkeit gewährleistet den Aufwuchs
2.
Forstwesen junger Baumbestand von etwa 5 bis 8 Jahren
Beispiele:
den Aufwuchs gegen Wild und Schädlinge sichern
das Wild hat in einem Aufwuchs junger Lärchen großen Schaden angerichtet

Typische Verbindungen zu ›Aufwuchs‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aufwuchs‹.

Verwendungsbeispiele für ›Aufwuchs‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beim zweiten und dritten Aufwuchs der Gräser verläuft diese Entwicklung schon deutlich langsamer. [Die Zeit, 17.01.1994, Nr. 03]
Beim Grünland sei der Aufwuchs weit hinter den Erwartungen zurück geblieben. [Süddeutsche Zeitung, 05.05.2003]
Außerdem gehe der Aufwuchs an Beschäftigung voran und die arbeitsmarktpolitischen Instrumente griffen stärker. [Süddeutsche Zeitung, 23.05.2001]
Diesen Aufwuchs brauchen wir aber natürlich zur Erhaltung unserer lebensnotwendigen Schutzwälder. [Süddeutsche Zeitung, 12.10.1996]
Die Ankündigung eines Aufwuchses ist ein positives Zeichen, stopft aber nur die vorhandenen Löcher. [Der Tagesspiegel, 05.12.2003]
Zitationshilfe
„Aufwuchs“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aufwuchs>.

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