Augenwinkel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungAu-gen-win-kel
WortzerlegungAugeWinkel
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
jmdm. einen Blick aus den Augenwinkeln zuwerfen
jmdn. aus den Augenwinkeln beobachten
während das Schläfenhaar ... seitlich zu den Augenwinkeln hingestrichen war [Th. MannMario9,733]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blick Falte Lachfältchen Lächeln Rührung Schalk Träne Zucken anblicken anschauen bemerken beobachten betrachten blicken feucht inner lachen link mitbekommen mustern registrieren schauen sehen taxieren tupfen verfolgen wahrnehmen wischen zucken äußer

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Augenwinkel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gestern komme ich auf die Party und er grüßt mich nur aus dem Augenwinkel.
Bild, 16.05.2000
Die gucken einem neidisch hinterher, das glaubt man aus dem Augenwinkel deutlich sehen zu können.
Der Tagesspiegel, 16.11.1998
Seine Augenwinkel waren röter als sein Haar, sein Mund war naß.
Müller, Herta: Herztier, Reinbek: Rowohlt 1994, S. 176
Als er sie fast erreicht hatte, gewahrte er aus den Augenwinkeln eine Bewegung.
Hohlbein, Wolfgang: Das Druidentor, Stuttgart: Weitbrecht 1993, S. 136
Die bisher von einem Augenwinkel in den anderen rundherum gesprungen waren, zuckten hoch und blieben da stehen.
Weyrauch, Wolfgang: Die Ehe. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 332
Zitationshilfe
„Augenwinkel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Augenwinkel>, abgerufen am 10.12.2019.

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