Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Aureole, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Au-re-ole · Au-reo-le
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildungssprachlich die Gestalt umgebender Strahlenkranz, Heiligenschein
2.
Meteorologie Sonne und Mond wie ein Kranz umgebende atmosphärische Leuchterscheinung
3.
Bergmannssprache bläulicher, Grubengas anzeigender Lichtschein am Brenner der Bergmannslampe
4.
Elektrotechnik äußere Leuchterscheinung eines Lichtbogens oder Glimmstroms

Thesaurus

Synonymgruppe
Aureole · Höfe · Korona
Religion
Synonymgruppe
Aura · Aureole · Glanz · Glorienschein · Gloriole · Heiligenschein · Korona · Nimbus · Strahlenkranz · Strahlenschein
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Aureole‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aureole‹.

Verwendungsbeispiele für ›Aureole‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da er sein Werk liebt, versieht er es mit einer Aureole. [Die Zeit, 01.05.1970, Nr. 18]
Die Erde selber habe eine sehr charakteristische und schöne blaue Aureole. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1961]]
Und was zieht heutzutage mehr als die Aureole staatlicher Verfolgung? [Die Welt, 27.08.1999]
Die aufsteigende Sonne schien voller Neid mit der Aureole des Mädchens zu sprechen. [Süddeutsche Zeitung, 20.04.2002]
Das dicht keimende junge Haar, das sich an Wirbel und Schläfen weich lockte, umgab den zarten Kopf mit einer lebhaft goldenen Aureole. [Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 309]
Zitationshilfe
„Aureole“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aureole>.

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