Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ausübung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ausübung · Nominativ Plural: Ausübungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Aus-übung
Wortzerlegung ausüben -ung
Wortbildung  mit ›Ausübung‹ als Erstglied: Ausübungspreis  ·  mit ›Ausübung‹ als Letztglied: Amtsausübung · Berufsausübung · Gewaltausübung · Gewerbeausübung · Herrschaftsausübung · Kunstausübung · Machtausübung · Praxisausübung · Rechtsausübung · Religionsausübung
eWDG

Bedeutung

papierdeutsch
entsprechend der Bedeutung von ausüben (1)
Beispiele:
jmdm. die Lizenz zur Ausübung seines Gewerbes erteilen
er starb in Ausübung seines Berufes
er erhielt die Genehmigung zur Ausübung einer zahnärztlichen Praxis
entsprechend der Bedeutung von ausüben (2)
Beispiele:
die Ausübung des Wahlrechts
die Ausübung seiner staatsbürgerlichen Rechte
entsprechend der Bedeutung von ausüben (3)
Beispiele:
jmdm. die Ausübung der Gewalt entreißen
auf die Ausübung von Zwang verzichten
nur ungern ließ er sich in der Ausübung seiner Macht beschränken

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausübung · Geltendmachung

Typische Verbindungen zu ›Ausübung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausübung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ausübung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für ihn ist das gleiche Tun einmal Arbeit, das andere Mal Ausübung eines Sportes. [Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 31]
Bekanntlich ist er in der Ausübung seiner Bräuche außerordentlich konservativ. [Galling, K.: Magie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 24223]
Eine so strenge Ausübung der K. ist natürlich die Folge dürftiger Seelsorge. [Bavinck, J. H.: Kirchenzucht. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 15351]
Was also nun erwartet einen, der loszieht, sich mit anderen zur Ausübung dieser Kunst zu treffen? [Die Zeit, 08.10.1998, Nr. 42]
Sogar die Ausübung unseres Wahlrechts erfordert nicht mehr den Gang ins Wahllokal. [Die Zeit, 05.04.1996, Nr. 15]
Zitationshilfe
„Ausübung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aus%C3%BCbung>.

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