Ausbeutergesellschaft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAus-beu-ter-ge-sell-schaft
WortzerlegungAusbeuterGesellschaft
eWDG, 1967

Bedeutung

politische Ökonomie auf der Ausbeutung beruhende Gesellschaftsordnung
Beispiel:
die kapitalistische Ausbeutergesellschaft

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Physisch vernichtet müssen auch die übrigen Mitglieder der „Ausbeutergesellschaft“ werden.
Die Zeit, 05.07.1951, Nr. 27
Bei uns genießen der werktätige Mensch und seine gute Arbeit eine Wertschätzung, wie sie in keiner Ausbeutergesellschaft denkbar wäre.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1979]
Aber das Erbe der Ausbeutergesellschaft wirke auch in der sozialistischen Gesellschaft weiter und sei eine wesentliche Ursache für Rechtsverletzungen.
Die Zeit, 03.08.1979, Nr. 32
Und selbst die Tomaten, die er früher der verhassten Ausbeutergesellschaft ins Antlitz geschleudert hatte, grinsten ihm faul ins Gesicht.
Süddeutsche Zeitung, 29.07.2000
An die Stelle der Ohnmacht und Verzweiflung, die für die Werktätigen in der Ausbeutergesellschaft charakteristisch sind, tritt bei unseren Menschen Lebensfreude und Zuversicht.
Schädlich, Hans Joachim: Tallhover, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 205
Zitationshilfe
„Ausbeutergesellschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausbeutergesellschaft>, abgerufen am 19.09.2019.

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