Ausbuchtung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ausbuchtung · Nominativ Plural: Ausbuchtungen
Aussprache
WorttrennungAus-buch-tung (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

buchtartige Ausweitung
Beispiele:
die Grenze, das Ufer hat an dieser Stelle eine flache, schmale, tiefe, breite Ausbuchtung
eine Ausbuchtung der Fahrbahn (zum Parken), des Kanals (zum Ausweichen der Schiffe)
Sie setzte sich auf die Bank, die in einer laubenartigen Ausbuchtung stand [L. Frank2,310]

Typische Verbindungen
computergeneriert

krankhaft rechteckig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausbuchtung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie läßt ihre Finger langsam über die fünf kleinen Ausbuchtungen gleiten.
Süddeutsche Zeitung, 28.09.2000
An manchen Stellen hat der Tunnel weiche, runde Ausbuchtungen ohne praktischen Nutzen.
Die Zeit, 06.10.1989, Nr. 41
Die Ausbuchtung stellt sich als eine umschriebene Erweiterung des Gefäßrohres dar.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 395
Es war nur noch eine Überkrustung der Stadt und eine Ausbuchtung, ein am Wolgaknie hängender häßlicher Sack, vorhanden.
Plievier, Theodor: Stalingrad, München u. a.: Desch 1973 [1946], S. 160
Seine Ausbuchtungen und Rundungen drücken sich so unter der Kleidung ab, daß sie die ständige Erinnerung daran wachhalten, daß sie verhüllt sind.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 208
Zitationshilfe
„Ausbuchtung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausbuchtung>, abgerufen am 17.10.2018.

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