Ausdünstung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ausdünstung · Nominativ Plural: Ausdünstungen
Aussprache
WorttrennungAus-düns-tung
Wortbildung mit ›Ausdünstung‹ als Letztglied: ↗Körperausdünstung
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Ausdünsten
2.
häufig unangenehmer (Körper)geruch, der von jmdm., etw. ausgeschieden wird

Thesaurus

Synonymgruppe
Aroma · Ausdünstung · ↗Duft · ↗Geruch
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Geruchssinn · Geruchswahrnehmung · Riechwahrnehmung · Wahrnehmung von Gerüchen · olfaktorische Wahrnehmung · olfaktorischer Sinn
Synonymgruppe
Ausdünstung · ↗Geruchsbelästigung · Geruchsbildung · ↗Gestank · schlechte Luft · schlechter Geruch · strenger Geruch · übler Geruch  ●  ↗Mief  ugs.
Assoziationen
  • (die) Luft verpesten · (einen) pestilenzartigen Geruch verströmen · (einen) strengen Geruch verbreiten · bestialisch stinken · fürchterlich stinken · schlecht riechen · streng riechen · unangenehm riechen · zum Himmel stinken · übel riechen  ●  ↗stinken  Hauptform · aus allen Knopflöchern stinken  ugs., fig. · stinken wie die Pest (Verstärkung)  ugs.
  • Muff · verbrauchte Luft  ●  ↗Mief  ugs.
  • dumpfig · ↗miefig · nicht ausreichend belüftet · ↗stickig · unbelüftet · ↗ungelüftet · ↗vermieft  ●  (eine) Luft zum Schneiden  ugs., fig.
  • Gülle · ↗Jauche  ●  Bschütti  ugs., alemannisch · ↗Flüssigmist  fachspr. · Odl  ugs., bair. · ↗Puddel  ugs., hessisch · Schwemmmist  fachspr. · ↗Sudel  ugs., regional
  • Skunk  fachspr. · ↗Stinktier  ugs.
Biologie, Medizin
Synonymgruppe
Absonderung · Ausdünstung · ↗Ausscheidung · ↗Auswurf  ●  ↗Sekretion  fachspr. · Sezernierung  fachspr.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausscheidung Dampf Erde Farbe Geruch Haut Kunststoff Körper Luft Möbel Teppich Tourist beißend chemisch gefährden geistig giftig körperlich menschlich mischen riechen schädlich schützen stinken stören unangenehm vermischen übel überlagern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausdünstung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Angezogen werden die Tiere durch menschliche Ausdünstungen, vor allem der Füße.
Der Tagesspiegel, 04.10.2002
Die Luft aber, die einst so reine Luft, ist verseucht von industriellen Ausdünstungen.
Die Zeit, 25.06.1953, Nr. 26
Die Ausdünstungen des Menschen während der Nacht sind giftig, also schädlich.
Welt und Wissen, 1929, Nr. 3, Bd. 18
Sein Auswurf wurde stärker, und die Ausdünstungen benahmen uns zeitweilig fast den Atem.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Der Saal war überfüllt, stickig von Tabaksrauch und den Ausdünstungen der Tanzenden.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 68
Zitationshilfe
„Ausdünstung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausdünstung>, abgerufen am 22.10.2019.

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