Ausdrucksbewegung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAus-drucks-be-we-gung (computergeneriert)
WortzerlegungAusdruck1Bewegung1
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
die Ausdrucksbewegung beim künstlerischen Tanz

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die erste und auch primitivste Form der Ausdrucksbewegungen ist die hinweisende Gebärde.
Schädel, E.: Das Sprechenlernen unserer Kinder, Leipzig: Brandstetter 1905, S. 78
Die neue Theorie dagegen, welche den Begriff der Ausdrucksbewegungen viel enger und spezifischer faßt, gestattet und fordert wieder die Frage nach ihrem Ursprung.
Bühler, Karl: Die Krise der Psychologie, Jena: G. Fischer 1929 [1927], S. 31
Man kann vielleicht sagen: der Asthmaanfall ist die Ausdrucksbewegung, nicht die Ursache einer profunden Existenzangst.
Die Zeit, 23.11.1950, Nr. 47
Eine Handlung wird in einer bestimmten Zeit ausgeführt, während »eine Ausdrucksbewegung mehrere Differenzierungsphasen durchläuft, ohne eine Zeitdistanz zu durchmessen.
Winckel, Fritz: Psychoakustik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 45417
Diese Stellen sind für die Ausdrucksbewegungen von derselben entscheidenden Bedeutung wie der Thalamus für die Gefühlsladung der Empfindungen.
Scheidt, Walter: Kulturbiologie, Jena: Fischer 1930, S. 65
Zitationshilfe
„Ausdrucksbewegung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausdrucksbewegung>, abgerufen am 23.03.2019.

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