Ausdrucksgebärde, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungAus-drucks-ge-bär-de (computergeneriert)
WortzerlegungAusdruck1Gebärde
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Gebärde, durch die etw. (ohne Zuhilfenahme der Sprache) ausgedrückt wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Sprache gerät an eine Grenze, wo sie zur Ausdrucksgebärde wird.
Süddeutsche Zeitung, 03.03.2003
Denn die meisten Kompositionen erwiesen sich in ihrer spätromantisch-expressionistischen Ausdrucksgebärde als ziemlich knochenlos.
Süddeutsche Zeitung, 05.03.2001
Die Urleidenschaft von Bacchanalen lebt in ihren wilden Ausdrucksgebärden fort.
Die Welt, 21.11.2005
Die überlieferten Formen und Regeln behalten nur so weit Berechtigung, als sie sich in subjektive Ausdrucksgebärden verwandeln lassen.
Böckmann, P.: Klassik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 34006
Das Große Welttheater wurde in der Schule auf die elementare Ausdrucksgebärde reduziert, Schmerz, Liebe, Tod.
Fries, Fritz Rudolf: Der Weg nach Oobliadooh, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1966, S. 201
Zitationshilfe
„Ausdrucksgebärde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausdrucksgebärde>, abgerufen am 20.04.2019.

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