Ausdruckskunst, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAus-drucks-kunst (computergeneriert)
WortzerlegungAusdruck1Kunst
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
künstlerische Formgebung mit vorwiegend expressivem Charakter
Beispiel:
daß er [Dürer] doch gleichzeitig auch einer Stimmungs- und Ausdruckskunst sich überläßt [WölfflinDürerIX]
2.
Kunstgeschichte Kunstrichtung gegen Anfang des 20. Jahrhunderts
Beispiel:
der Expressionismus war die bedeutendste Strömung in der Periode der Ausdruckskunst

Typische Verbindungen
computergeneriert

rein

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausdruckskunst‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn das alles "Ausdruckskunst" war, was eigentlich drückt es aus?
Süddeutsche Zeitung, 06.11.2003
Die Kunst des Geigens ist eine Ausdruckskunst von größter Ursprünglichkeit.
Die Zeit, 31.03.1955, Nr. 13
In ihr wird die subjektiv-emotionale Ausdruckskunst abgelöst durch eine abgeklärt-objektive Gestaltungsweise.
Schneider, Günter: Musik der Meister - Meister der Musik, Gütersloh: Bertelsmann 1977, S. 192
Haydn hatte in einem gewaltigen Ansturm versucht, sie in eine Ausdruckskunst von großartiger, edler Haltung zu verwandeln.
Pfannkuch, Wilhelm u. a.: Haydn (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 8625
Sie suchten nach einer direkteren Form der künstlerischen Mitteilung, nach einem leicht verfügbaren Medium der Abreaktion, einer Möglichkeit der Ausdruckskunst.
o. A. [G. K.]: Junge Wilde. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1985]
Zitationshilfe
„Ausdruckskunst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausdruckskunst>, abgerufen am 23.04.2019.

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