Ausdrucksverhalten, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungAus-drucks-ver-hal-ten (computergeneriert)
WortzerlegungAusdruck1Verhalten
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Verhaltensforschung für einen Partner derselben oder einer anderen Art bestimmte Ausdrucksbewegung, durch die etw. Bestimmtes signalisiert wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An ihre Stelle tritt allenfalls die Frage nach der Authentizität des Ausdrucksverhaltens.
Süddeutsche Zeitung, 06.03.1999
Durch Untersuchungen an taubblind Geborenen konnte er die Hypothese, daß das Ausdrucksverhalten auf ererbten Mustern beruht, weitgehend erhärten.
Die Zeit, 30.11.1973, Nr. 49
Der zentrale Begriff der Selbstrepräsentation bedeutet deshalb nicht ein spontanes Ausdrucksverhalten, sondern die zuschauerbezogene Stilisierung des Ausdrucks eigener Erlebnisse.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 120
Beim spasmoden Typ besteht ein starker Widerspruch zwischen intendiertem und realem Ausdrucksverhalten.
Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 82
Kurz nach dem Buch machte Morris für die BBC einen Film über das nichtsprachliche Ausdrucksverhalten mit dem Titel „Manwatcher“, „Menschenbeobachter“.
Die Zeit, 25.02.1980, Nr. 08
Zitationshilfe
„Ausdrucksverhalten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausdrucksverhalten>, abgerufen am 24.04.2019.

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