Ausdrucksvermögen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungAus-drucks-ver-mö-gen
WortzerlegungAusdruck1Vermögen1
eWDG, 1967

Bedeutung

Fähigkeit, sich sprachlich auszudrücken
Beispiele:
das Ausdrucksvermögen des Kindes entwickelt sich merklich
eine Erfahrung, die außerhalb jedes menschlichen Ausdrucksvermögens war [G. Hauptm.Quint1,228]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gesprächsfähigkeit Sachkenntnis künstlerisch mangelnd menschlich schriftlich sprachlich Überzeugungskraft

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausdrucksvermögen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dass es am Ausdrucksvermögen vieler Wissenschaftler hapert, kommt der Wissenschaft langsam ins Bewusstsein.
Der Tagesspiegel, 28.08.2003
Ausdrucksvermögen in der Keramik tritt hier zugunsten der Farbe zurück.
o. A.: Lexikon der Kunst - A. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 5217
Andererseits können diese substantivischen Umschreibungen unser Ausdrucksvermögen manchmal auch bereichern.
Die Zeit, 07.02.1983, Nr. 06
Die »Spätwerke« weisen untereinander wohl eine schrittweise Steigerung auf, eine Zunahme der Kraft und des Ausdrucksvermögens zusammen mit einer Zunahme der Dimensionen.
Blume, Friedrich: Bruckner (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 1525
Zitationshilfe
„Ausdrucksvermögen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausdrucksvermögen>, abgerufen am 19.04.2019.

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