Ausfällung

GrammatikSubstantiv
WorttrennungAus-fäl-lung
Grundformausfällen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Chemie
a)
das Ausfällen (1)
b)
ausgefällter Stoff
2.
schweizerisch, Rechtssprache das Ausfällen (2)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie gelangen zwar zum größten Teil durch Ausfällung in den Klärschlamm, aber sie sind biologisch nicht abbaubar.
Die Zeit, 13.07.1990, Nr. 29
Das Vorhandensein radioaktiver Ausfällungen in der Atmosphäre ist eine Tatsache gewesen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1964]
Bei weiterer Anreicherung der Harnsäure in der Lösung tritt zunächst auch noch keine Ausfällung ein.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 626
Dessen Lehre besagte, dass alle Gesteine durch chemische Ausfällung oder mechanische Sedimentation aus einem Urmeer entstanden sind.
Süddeutsche Zeitung, 25.02.2002
Salzausscheidungen erfolgen entweder durch Ausfällung überschüssiger Ionen in der Vakuole, durch Auswaschung oder durch besondere Salzdrüsen, die Ionen aktiv ausscheiden.
Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 236
Zitationshilfe
„Ausfällung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausfällung>, abgerufen am 10.12.2019.

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