Ausfuhrgenehmigung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ausfuhrgenehmigung · Nominativ Plural: Ausfuhrgenehmigungen
Worttrennung Aus-fuhr-ge-neh-mi-gung
Wortzerlegung  Ausfuhr Genehmigung
Duden, GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

staatliche Genehmigung für die Ausfuhr von Waren, deren Ausfuhr Beschränkungen unterliegt
Kollokationen:
als Akkusativobjekt: eine Ausfuhrgenehmigung beantragen, erteilen
Beispiele:
Für so genannte Sicherheitsgüter wie Schlagstöcke oder Pfeffersprays, die etwa von der Polizei eingesetzt werden, müssen Händler eine Ausfuhrgenehmigung beantragen – in Deutschland beim Bundeswirtschaftsministerium. [Spiegel, 04.10.2016 (online)]
Im ersten Halbjahr 2016 erteilte die Bundesregierung Waffenexporten im Wert von 4,029 Milliarden Euro eine Ausfuhrgenehmigung. [Die Welt, 05.07.2016]
1913 erhielt James Simon die Ausfuhrgenehmigung für die Büste von Ägypten nach Deutschland. [Die Welt, 05.12.2012]
Das Unternehmen hatte mit dem Verteidigungsministerium in Damaskus den Neun‑Millionen‑Dollar‑Vertrag [über die Lieferung kugelsicherer Westen] abgeschlossen und die dafür notwendige Ausfuhrgenehmigung erhalten. [Der Spiegel, 06.02.1984]

letzte Änderung:

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausfuhrgenehmigung · Exportgenehmigung

Typische Verbindungen zu ›Ausfuhrgenehmigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausfuhrgenehmigung‹.

Zitationshilfe
„Ausfuhrgenehmigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausfuhrgenehmigung>, abgerufen am 28.09.2021.

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