Ausgeliefertsein, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Ausgeliefertseins · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungAus-ge-lie-fert-sein (computergeneriert)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angst Gefühl Hilflosigkeit Macht Ohnmacht Schutzlosigkeit Unsicherheit absolut hilflos total völlig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausgeliefertsein‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Symptomatisch für diesen Mangel ist das Ausgeliefertsein an den Lärm.
Die Welt, 03.08.2004
Es handelt sich um Stunden, die nicht zu meinem gelebten Leben gehören, Stunden des Ausgeliefertseins.
Süddeutsche Zeitung, 30.10.1999
Dem gegenüber steht die Deutung des Bildes als Ausdruck unausweichlichen Ausgeliefertseins und völliger Hoffnungslosigkeit.
Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 98
Durchdringend und beharrlich verbreitet sich im Kopf des Betroffenen das Gefühl des Ausgeliefertseins.
Lakaschus, Carmen u. Binder, Hans-Jörg: Der Unterschied von Mann und Frau, Frankfurt: Bärmeier und Nikel 1968, S. 22
Die Isolierung führt zur Einsamkeit, zum Gefühl des Ausgeliefertseins und der ständigen Bedrohung.
Mannzen, Walter u. a.: Expressionismus. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 11169
Zitationshilfe
„Ausgeliefertsein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausgeliefertsein>, abgerufen am 21.02.2019.

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